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Oschatz Förderverein pflanzt Flatter-Ulme
Region Oschatz Förderverein pflanzt Flatter-Ulme
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13:53 29.04.2019
Die Flatter-Ulme an der Friedrich-Naumann-Promenade. Quelle: Förderverein
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Oschatz

Seit dem Jahr 2007 pflanzt der Förderverein der Landesgartenschau von 2006 in jedem Jahr am 25. April, dem Internationalen Tag des Baumes, einen Baum. Eine gleichnamige Stiftung bestimmt in jedem Art eine neue Art, um sie in den Fokus zu rücken.

So gesellten sich zum innerstädtischen Baumbestand von Oschatz bereits eine Wald-Kiefer, eine Vogel-Kirsche, ein Wild-Apfel und eine Ess-Kastanie. Der Baum des Jahres 2019 ist die Flatter-Ulme, welche von den Mitgliedern des Fördervereins am vergangenen Freitag an der Friedrich-Naumann-Promenade auf Höhe des Landratsamtes gepflanzt wurde. Es handelt sich um einen fünf Jahre alten Baum.

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Flatter-Ulme ist widerstandsfähiger Parkbaum

Dieser Parkbaum, der in Mittel- bis Südosteuropa beheimatet ist, kann eine Höhe von bis zu 30 Metern sowie eine Breite von 20 Metern erreichen. „Die Baum des Jahres Stiftung hat damit eine Ulmenart ins Licht gerückt, die bislang wenig bekannt ist“, sagt Fördervereins-Vorstandsmitglied Holger Mucke.

Die Flatter-Ulme unterscheidet sich nicht nur botanisch deutlich von ihren bekannten Schwestern. Sie habe sich im Gegensatz zu anderen Ulmengewächsen auch gegen die Ulmenkrankheit als deutlich widerstandsfähiger erwiesen. Die Baumart ist leicht an ihren asymmetrischen Blättern zu erkennen.

Digitale Karte soll zu Bäumen führen

Da mittlerweile dreizehn Bäume des Jahres an verschiedenen Orten des Oschatzer Stadtgebietes verteilt wachsen, überlegen die Mitglieder des Fördervereins, eine Karte für die einzelnen Standorte zu entwerfen.

„Die genaue Umsetzung steht noch nicht fest“, erklärt Mucke. Allerdings soll die Karte wohl elektronisch umgesetzt werden. Vermutlich soll eine Art digitaler Pfad entstehen oder auch eine App. So sollen Interessierte die verschiedenen Bäume bei einem lockeren Spaziergang durch die Stadt besichtigen können. Zur Mitgliederversammlung am 18. Juni soll der Vorschlag konkretisiert und über die Form der Karte entschieden werden.

Von Pia Siemer

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