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Oschatz Fünf Büros planen neue Grundschule in Oschatz-West
Region Oschatz Fünf Büros planen neue Grundschule in Oschatz-West
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18:00 14.02.2019
Oschatzer Grundschüler sollen ab 2023 in einer neuen Schule das Schreiben lernen. Quelle: dpa
Oschatz

Für den Neubau einer Grundschule in Oschatz-West ist ein weiterer Schritt erfolgt. Nach einer europaweiten Ausschreibung für die Planung, die im Sommer 2018 erfolgte, wurden nun fünf Planungsbüros ausgewählt. Diese Entscheidung gab Sozialamtsleiterin Ulrike Lösch zur Sitzung des Jugendstadtrates bekannt. Beauftragt wurden zwei Büros aus Dresden und je eines aus Leipzig, Riesa und Döbeln. Ziel sei es, die Planungen bis Mitte August abzuschließen.

Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) hofft, bis Anfang nächsten Jahres den Förderbescheid für die Zehn-Millionen-Euro-Investition zu bekommen. Günther Schneider, Staatssekretär im sächsischen Innenministerium, sei nicht zufällig im Januar in Oschatz zu Besuch gewesen, sagte Kretschmar. Nach seinen Angaben ist das Vorhaben „komplett durchfinanziert“.

Im Jahr 2023 soll die neue zweizügige Grundschule mit Hort bezugsfertig sein. „Irgendwann im Jahr 2020 wird der erste Spatenstich erfolgen“, hofft Kretschmar. Das Bauprojekt in der Karl-Liebknecht-Straße auf dem Grundstück der ehemaligen Mittelschule West soll reichlich zehn Millionen Euro kosten. Die Mittelschule West – ein Plattenbau aus dem Jahr 1969 – wurde im Jahr 2013 abgerissen. Bereits im Jahr 2009 wurde auf dem Grundstück der Mittelschule West eine neue Sporthalle für die Mädchen und Jungen der benachbarten Magister-Hering-Grundschule gebaut (Investitionskosten: anderthalb Millionen Euro).

In Oschatz wird es künftig nur noch zwei Grundschulen mit jeweils zwei Klassen in jeder Klassenstufe geben – die „Bücherwurm“-Schule an der Bahnhofstraße und die neue Grundschule in Oschatz-West. Die Magister-Hering-Grundschule und die Grundschule „Collmblick“ sollen geschlossen werden.

Von Frank Hörügel

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