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Oschatz Gemeinderat Wermsdorf lässt Nutzung für alte Scheune untersuchen
Region Oschatz Gemeinderat Wermsdorf lässt Nutzung für alte Scheune untersuchen
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14:30 02.02.2018
Ob das Werk von Karl Hans Janke in der Trockenscheune auf dem Gelände von Schloss Hubertusburg einen würdigeren Rahmen finden kann, soll eine Machbarkeitsstudie ergründen. Quelle: Archiv Dirk Hunger
Wermsdorf

Acht der anwesenden zwölf Gemeinderäte sowie der Bürgermeister stimmten in der Sitzung am Donnerstag dafür, untersuchen zu lassen, ob die alte Trockenscheune im Bereich des Schlosses Hubertusburg als „touristische Basisinfrastruktur geeignet“ ist. Als Bieter war Lars Hoschkara befangen.

Bürgermeister Matthias Müller (CDU) betonte, dass diese Untersuchung ergebnisoffen geführt werde. Vorstellungen gäbe es bereits. So solle betrachtet werden, ob in diesem Gebäude die Janke-Ausstellung einen attraktiveren Rahmen finden könne und die Besucher an dieser Stelle etwas über die Fayencenfertigung im Schloss erfahren könnten.

Mehrheit der Räte für Untersuchung

Mit ihrem Votum stellte sich die Mehrheit der Räte gegen die Einlassungen von Kurt Kirpal, der massive Einwände gegen dieses Vorhaben vorbrachte. Dazu hielt der Unternehmer im Ruhestand, der bis 2009 selbst Gemeinderat war und die Geschäftsordnung kennen müsste, in der Bürgerfragestunde einen knapp zehnminütigen Vortrag, ohne eine Frage zu stellen. Er äußerte erhebliche Bedenken dagegen, dass die Gemeinde Wermsdorf an fremden Gebäuden einen Auftrag vergeben und dafür eigene finanzielle Mittel einsetzen wolle. Die ehemalige Trockenscheune, das bestätigte der Bürgermeister, gehört zum Eigentum des Fachkrankenhauses, das als Tochter der Klinikums St. Georg eine Tochtergesellschaft der Stadt Leipzig ist. Als Praktiker habe er hinsichtlich der Statik und des Brandschutzes erhebliche Zweifel an einer Nutzung des Gebäudes als touristische Basis, betonte Kurt Kirpal.

Auftrag an Bietergemeinschaft

Den Auftrag für die Studie erhielt eine Bietergemeinschaft aus Lars Hoschkara, Geomontan, Planet Kemmlitz sowie M&M. Die Auftragssumme beläuft sich auf rund 21 000 Euro. Die Landesdirektion hatte dazu eine Förderung in Höhe von knapp 16 000 Euro bewilligt. Matthias Müller verwies in diesem Zusammenhang auf einen Grundsatzbeschluss, den der Rat im November gefasst hatte.

Von Axel Kaminski

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