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Oschatz Grüne in Oschatz wollen schönere Spielplätze und einen besseren Lehrpfad
Region Oschatz Grüne in Oschatz wollen schönere Spielplätze und einen besseren Lehrpfad
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13:13 06.05.2019
Die Grünen-Bewerber Uta Schmidt, Rico Weiße, Rick Meyer, David Pfennig, Caroline Dorow (von links nach rechts) Quelle: Privat
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Oschatz

Freie Früchte für alle: Geht es nach Rico Weiße, braucht es in Oschatz mehr Obstbäume und -sträucher. „Diese sollen allen zur Ernte frei zur Verfügung stehen“, so der Grünen-Bewerber für den Stadtrat Oschatz. Des weiteren will der Thalheimer, dass der vorhandene Lehrpfad im Stadtpark restauriert und erhalten wird, erweitert um ein grünes Klassenzimmer und einen nachhaltigen Waldgarten. Ferner wünscht er sich mehr Nistkästen am Lehrpfad als auch im übrigen Stadtgebiet.

Caroline Dorow setzt sich für die Belebung und Instandsetzung vorhandener Spielplätze ein. Dabei gelte es, alle Altersgruppen zu berücksichtigen – vom überschaubaren Bereich für Kleinkinder über Abenteuerspielplätze für größere Kinder und Jugendliche bis hin zu Spiel- und Freizeitbereiche für ganze Familien, wie etwa den O-Schatz-Park.

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Integrativ und barrierefrei

Des weiteren will sie der Schließung der Kindereinrichtungen in den Ferien ein Ende setzen. „Zwei Wochen ohne Kindereinrichtungen, dieser Kraftakt ist für viele Familien ein organisatorischer Kraftakt und kaum zu stemmen. Hinzu kommen zwei pädagogische Tage, Schließung an Brückentagen, zwischen Weihnachten und Neujahr sowie zwei unterrichtsfreie Tage der Schulen von Geschwisterkindern, aber auch die Schließung der Einrichtung der Geschwisterkinder in einer weiteren Einrichtung“, zählt sie auf.

Rick Meyer macht sich für Menschen mit körperlichen und geistigen Handicaps stark. „Sie benötigen eine für sie gerecht gestaltete Umwelt, um Erfahrungen und Fähigkeiten zu entwickeln und zu stärken. Um die Inklusion und Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander zu fördern, setze ich mich für den Bau eines integrativen und barrierefreien Spielplatzes ein, in dem vor allem Kinder in gemeinsamen Kontakt treten, die sonst eher gesellschaftlich getrennt werden.“

Pfandringe für Oschatz

In Zeiten, in denen die Altersrente viele Menschen ins gesellschaftliche und finanzielle Abseits schiebt, sind diese auf zusätzliche Einnahmen angewiesen, wie etwa das tägliche Suchen von Mehrwegpfandflaschen. Um Menschen, die darauf angewiesen sind, einen menschenwürdigeren und respektvolleren Alltag zu ermöglichen, will Meyer Pfandringe an städtischen Mülleimern schaffen.

Von Christian Kunze