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Oschatz Hans Schlorke gewinnt Lkw-Ziehen in Wellerswalde
Region Oschatz Hans Schlorke gewinnt Lkw-Ziehen in Wellerswalde
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12:48 20.08.2018
Gewinner Hans Schlorke bringt sich in die Startposition (großes Foto). Präsente und einen Pokal gab es für die Bestplatzierten (v.l.): David Meinhold (2. Platz), Juliane Oehmichen (1. Platz Frauen), Ramona Gerber nimmt den Siegerpokal stellvertretend für Hans Schlorke entgegen und Nico Weber (3. Platz). Ein Video vom Gewinner sehen Sie unter: www.lvz.de/Region/Oschatz
Gewinner Hans Schlorke bringt sich in die Startposition (großes Foto). Präsente und einen Pokal gab es für die Bestplatzierten (v.l.): David Meinhold (2. Platz), Juliane Oehmichen (1. Platz Frauen), Ramona Gerber nimmt den Siegerpokal stellvertretend für Hans Schlorke entgegen und Nico Weber (3. Platz). Ein Video vom Gewinner sehen Sie unter: www.lvz.de/Region/Oschatz Quelle: Fotos: Frank Hörügel
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Wellerswalde

In dieses Heimspiel ging Nico Weber mit einem guten Gefühl. Drei Mal in Folge hatte der 37-Jährige Wellerswalder das Lkw-Ziehen zum Fest der Ortsfeuerwehr in den vergangenen Jahren bereits gewonnen. Doch in diesem Jahr verließ ihn das Glück.

Am Sonnabend musste er sich geschlagen geben und fand sich auf dem dritten Platz wieder (19,12 Sekunden). Sieger wurde Hans Schlorke, der in den vergangenen beiden Jahren jeweils Vize-Meister geworden war. Der 23-Jährige aus Strehla gewann den Wettkampf mit sieben männlichen Teilnehmern in einer Zeit von 18,8 Sekunden. Zweiter wurde David Meinhold aus Knobelsdorf bei Döbeln mit 19,06 Sekunden.

Juliane Oehmichen als einzige Frau dabei

Die Wellerswalderin Juliane Oehmichen (31) nahm als einzige Frau teil und zog den Truck in 28 Sekunden zehn Meter. Hinter dem Steuer des Fahrzeuges saß Mike Gerber. Der 48-Jährige ließ während des Wettbewerbes den Motor des 440 PS-starken Brummis laufen. „Wenn jemand beim Ziehen ausrutscht, muss ich sofort bremsen können“, sagte er. Die Männer mussten das Gefährt 15 Meter und die Frauen zehn Meter weit ziehen – mit bloßer Muskelkraft. Am schwierigsten war die Startphase, in der das Fahrzeug mit einem Gewicht von 7,5 Tonnen erst mal ins Rollen gebracht werden musste.

Fass Bier verloren

Nach dem Wettkampf sagte der ursprüngliche Favorit Nico Weber über seinen dritten Platz: „Das wurmt mich schon ein bisschen.“ Wegen einer internen Wette muss er dem neuen Champion nun ein Fass Bier ausgeben.

Von Frank Hörügel