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Oschatz Heimatverein Calbitz macht den Skulpturenpark fit für die Frühlingssaison
Region Oschatz Heimatverein Calbitz macht den Skulpturenpark fit für die Frühlingssaison
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16:00 17.03.2019
Mitglieder des Heimatvereins und Einwohner erhielten beim Arbeitseinsatz im Kötitzer Park Unterstützung vom Bauhof der Gemeinde. Quelle: Foto: Jana Brechlin
Calbitz

Am Anfang war es einfach nur bewölkt, später kamen Wind und Dauerregen dazu. Doch die Helfer, die sich am Sonnabendvormittag im Kötitzer Skulpturenpark zum Arbeitseinsatz getroffen hatten, hielten durch und beseitigten abgebrochene Äste, umgeknickte Bäume und räumten die Wege frei.

Dazu aufgerufen hatte der Heimatverein Calbitz. „Wir sind heute selber nicht so stark vertreten, weil viele Mitglieder grippegeschwächt sind“, bedauerte die Vorsitzende Elfrun Albert. „Ich freue mich über jeden, der mithilft. Vor allem die Tatkraft des Bauhofes der Gemeinde Wermsdorf mit fünf Mitarbeitern ist toll. Mit dem Häcksler und den Motorsägen wird natürlich viel geschafft“, sagte sie. Außerdem unterstützten Bürgermeister Matthias Müller (CDU) und Bauamtsleiter Thomas Keller die Arbeiten im Park. „Das ist am allerschönsten. Wo gibt es das schon, dass der Bürgermeister bei einem Arbeitseinsatz dabei ist?“ so Elfrun Abert.

Auch Gemeinderäte beim Einsatz dabei

Hilfe kam auch von den Gemeinderäten Harald Werner (Wählervereinigung Luppa, Calbitz, Malkwitz) und Ursula Fritzsche (SPD). „Warum auch nicht?“, meinte letztere, „ob nun Calbitz oder Wermsdorf – das ist doch alles unsere Gemeinde.“

Arbeitseinsatz in Park Kötitz Quelle: Jana Brechlin

Zeitweilig hatte der Heimatverein per Pflegevertrag jedes Jahr einen Arbeitseinsatz im Kötitzer Skulpturenpark durchgeführt, zuletzt seien die Kräfte der Mitglieder durch die Sanierung des „Lämmchens“ gebunden gewesen. „Es wurde Zeit, dass hier wieder etwas passiert“, so Elfrun Abert. „Wir hatten schon im Herbst vereinbart, dass wir diese Aktion unterstützen werden“, sagte Bürgermeister Matthias Müller. Er sei dankbar für das Engagement des Vereins und packe daher gerne selbst mit an. Neben den üblichen Arbeiten wie dem Beseitigen von Windbruch oder Laub müsste man sich auch mit den Hinterlassenschaften aus anderer Quelle herumschlagen: „Hier haben einfach Leute ihren Baumschnitt entsorgt, das ist eine Frechheit und geht zulasten der Allgemeinheit“, ärgerte sich Müller.

Ersatz für Fußballtore ist in Sicht

Er kündigte an, dass es auf der Wiese neben dem Park bald wieder Ersatz für die beiden Fußballtore geben wird, die baufällig waren und abmontiert werden mussten. Außerdem hätten Kötitzer den Wunsch nach einem Beachvolleyballplatz geäußert. „Den hatten Anwohner früher hier selbst eingerichtet“, erinnerte Müller und fügte hinzu: „Dabei wollen wir Initiatoren nicht im Weg stehen und erlauben das gerne.“ Es wäre schön, wenn sich künftig wieder mehr Anwohner aus Kötitz im Park engagieren. „Man kann nicht erwarten, dass die Gemeinde alles macht. Wenn man es schön haben will, muss man auch selbst etwas tun“, stimmte Elfrun Abert zu, die selbst zu den Aktiven des Einsatzes zählte.

Von Jana Brechlin

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