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Oschatz Helfer aus Großböhla mit ICE-Evakuierung bei Feuerwehr-Oscar dabei
Region Oschatz Helfer aus Großböhla mit ICE-Evakuierung bei Feuerwehr-Oscar dabei
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13:30 17.12.2018
Für die Evakuierung von 175 Fahrgästen aus einem Zug bei Großböhla haben sich Feuerwehren der Region für den Magirus-Award beworben. Quelle: Foto: FFw Oschatz
Großböhla

Vier Feuerwehren aus der Region haben sich für den Magirus-Award beworben. Ein Preis, mit dem der gleichnamige Brandschutztechnik- und Fahrzeughersteller jährlich Helfer für ihren Einsatz auszeichnet. Die Wehren aus Großböhla, Oschatz, Dahlen und Schmannewitz haben sich mit der Rettung von 175 Fahrgästen aus einem ICE im August 2017 beworben. Eine Jury hat jetzt eine Auswahl getroffen und stellt am Mittwoch die zehn besten Bewerber vor, die dann via Internet-Abstimmung gewählt werden können. Die Juroren haben auch den Einsatz bei Großböhla unter die ersten zehn gewählt und damit Mut, Taktik und die kreative Strategie der Helfer honoriert. Ab Mittwoch kann dann online für die Retter aus der Region geklickt werden. Neben der Sieger-Statue winkt den Gewinnern auch eine Reise nach New York mit Besuch der berühmten N.Y.C.-Feuerwache.

Statue Preis für Magirus Award 2018 Quelle: Magirus

Feuerwehr ist eine Berufung, die auf der ganzen Welt mit Leidenschaft und Teamgeist gelebt wird. Dieser Wettbewerb stellt die vielfältigen Leistungen von Feuerwehrleuten in den Mittelpunkt und würdigt ihr enormes Engagement im Dienste der Allgemeinheit“, so Marc Diening von der Magirus-Geschäftsführung. Gesucht würden für den Feuerwehr-Oscar interessante Rettungseinsätze im Bereich der Personenrettung, der technischen Hilfeleistung oder der klassischen Brandbekämpfung. Die Größe einer Wehr spiele keine Rolle, vielmehr würden effektive Teamarbeit und innovative Einsatztaktiken zählen, betont das Unternehmen.

In der Nacht vom 18. zum 19. August 2017 war ein ICE auf der Bahnstrecke bei Großböhla um 20.53 Uhr mit einem Baum, der in die Oberleitung gestürzt war, kollidiert. Als nach Mitternacht immer noch keine Lösung für die 175 Reisenden in Sicht war und das Krisenmanagement der Bahn versagte, entschieden die Einsatzleiter der Feuerwehren eigenständig, die Evakuierung der Passagiere durchzuführen. 50 Kameraden aus Oschatz, Großböhla, Dahlen und Schmannewitz sorgten dafür, dass ab 2 Uhr nachts innerhalb von 40 Minuten alle Reisenden – darunter fünf Hochschwangere – den Zug verlassen konnten.

Von Jana Brechlin

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