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Oschatz Horstseefischen in Wermsdorf wird wieder zum Besuchermagneten
Region Oschatz Horstseefischen in Wermsdorf wird wieder zum Besuchermagneten
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16:18 13.10.2019
Auf dem Weg zum nächsten Fischzug. Die Fischer der Teichwirtschaft Wermsdorf ermöglichen den Besuchern des Horstseefischens einen Blick darauf, was passieren muss, bevor der Karpfen auf den Teller kommt. Quelle: Foto: Axel Kaminski
Wermsdorf

Für ahnungslose Autofahrer muss das ein Schock sein: sich plötzlich in Wermsdorf im Stau wiederzufinden, wenn man aus Richtung Oschatz zur Autobahnauffahrt Mutzschen unterwegs ist. Aber kann jemand beim 50. Horstseefischen tatsächlich ahnungslos sein?

Fischzug bis Marktplatz und riesige Freiluftgaststätte

Die Kameradinnen und Kameraden der Wermsdorfer Feuerwehr, die den Verkehr zum Fest-Parkplatz regelten und alle Besucher mit dem „Horstseefischer“ und einem Handzettel mit Programm versorgten, fertigten den Ansturm zügig ab und sorgten dafür, dass jeder schnell und unfallfrei einen Parkplatz fand. Wartezeiten sind allerdings unvermeidlich, wenn es viele Ausflügler für eine gute Idee halten, zum Festwochenende mal wieder Fisch zum Mittag zu essen.

Frischer Fisch

Aber wann und wo könnte die Fischsuppe, der gebackene Karpfen oder das Fischbrötchen frischer sein? Wie man es von diesem Fest gewohnt ist, ist die Auswahl an Fischspezialitäten reichhaltig und die Anzahl an Verkaufsstellen groß. Sicher trug das sonnige Wetter seinen Teil dazu bei, dass sich kaum jemand über längere Wartezeiten beschwerte, wo diese doch mal auftraten. Elke und Matthias Lange aus Hartha, die schon seit über 20 Jahren zum Horstseefischen kommen, fanden ihre Fischsuppe jedenfalls lecker und freuten sich, dass sie „absolut grätenfrei“ war.

Roster für die Nicht-Fisch-Fans

Wer Karpfen, Forelle und Co. nicht zu seinen Favoriten zählte oder nach dem Fischgenuss noch einen freien Winkel in seinem Magen entdeckte, hatte ebenfalls eine reiche Auswahl: Da gab es die Rostbratwurst, die auf keinem Volksfest fehlen darf, ebenso wie Spezialitäten von Ente, Gans und Pferd. Über das Wetter zu diesem Fischerfest braucht man nicht viel sagen, vielleicht nur, dass die Eisstände stets gut besucht waren. Oder man entschied sich ganz anders, wie Familie Schneider aus Mügeln, die mit Schoko-Äpfeln und -erdbeeren über den Horstseedamm flanierte.

Auch Stammgäste genießen den Tag

Familie Seewald aus Döbeln gehört ebenfalls zu den Stammgästen. Nach vier Stunden mit Fischessen, Karussellrunden, Losen und Bällewerfen für Tochter Luna gab es für Papa Pierre auch eine Menge zu tragen, unter anderem Kekse und Schokolade. Das ist seit Jahren auch ein Grund, diesem Fest, einen Besuch abzustatten: Das Sortiment, das links und rechts der sonst so stark befahrenen Straße angeboten wird, reicht mittlerweile von Backwaren über Textilien bis hin zu Spielzeug, Schmuck, Bürsten, Grünpflanzen, Parfüm ... Das kann man interessant finden oder links liegen lassen wie Madlen Naumann. „Schlendern, Fisch essen, nichts kaufen“, lautet die Maxime der jungen Frau aus Zschoppach, die mit ihren Söhnen Finn und Max den guten Sitzplatz auf dem Boot nach Reckwitz entdeckt hatte.

Von Axel Kaminski

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