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Oschatz Hubertusburger Schokoladen-Tafeln aus Wermsdorf
Region Oschatz Hubertusburger Schokoladen-Tafeln aus Wermsdorf
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07:03 11.05.2019
Chocolatier Olav Praetsch (r.), DPS-Chef Hartmut Bruder und Nancy Richter aus der Wermsdorfer Chocolaterie mit den neuen Hubertusburger Tafeln. Quelle: Jana Brechlin
Wermsdorf

Köstlich ist Schokolade sowieso, jetzt gibt es aber Tafeln, die sogar das Prädikat „Königlich“ tragen. Gleich drei verschiedene Sorten der beliebten Nascherei, die in der Wermsdorfer Chocolaterie von Olav Praetsch kreiert wurden, werden zur Sonderausstellung im Schloss Hubertusburg angeboten: Die „Königliche Hubertusburger Hochzeitstafel“, „Maria Josephas Hubertusburger Kaffeetafel“ und „Friedrich Augusts königliche Tafelrunde“. Verpackt sind die Schokoladen in eigens entworfenen Hüllen, auf der etwa die Porträts des Herrscherpaares, das vor 300 Jahren eine pompöse Hochzeit feierte, abgebildet sind. Eine Tafel ziert ein Ausschnitt des Schlossgebäudes.

Eine Tafel der neuesten Kreationen aus der Wermsdorfer Chocolaterie. Quelle: Jana Brechlin

An der Rezeptur für die Tafeln hat Chocolatier Olav Praetsch gefeilt und sich dabei auf zwei Ingredienzen konzentriert, die schon während des Augusteischen Zeitalters am Dresdener Hof gefragt waren, nämlich Schokolade und Kaffee. „Das mag jeder, und Kaffee war vor 300 Jahren das Getränk der Zeit“, begründet er seine Wahl. Dass er damit richtig liegt, beweist ein Blick in die Sonderschau „Friedrich August und Maria Josepha – Das verlorene sächsische Rokoko“, die aktuell im Schluss Hubertusburg zu sehen ist. Dort wird unter anderem eine reich verzierte und vergoldete Kaffeekanne ausgestellt, in der das belebende Getränk serviert und mit der bei Gästen Eindruck gemacht wurde. Folgerichtig kredenzt Olav Praetsch jetzt „Maria Josephas Hubertusburger Kaffeetafel“ als Vollmilchschokolade mit Kaffee. Die „Königliche Hubertusburger Hochzeitstafel“ ist eine Zartbitterschokolade mit Kaffee und hinter „Friedrich Augusts Königliche Tafelrunde“ verbirgt sich ebenfalls eine Zartbitterschokolade, die allerdings noch Kaffeekrokant enthält.

Eine Tafel der neuesten Kreationen aus der Wermsdorfer Chocolaterie. Quelle: Jana Brechlin

Die 100-Gramm-Tafeln sind in einer Sonderedition aufgelegt und kosten jeweils 4,95 Euro. Zu haben sind die Schokoladen – ob nun zum selber Genießen, als Mitbringsel oder Andenken an den Wermsdorf-Besuch – im Stammsitz der Chocolatierie im Bischofsweg sowie im Café, das Olav Praetsch in einem Rundflügel gegenüber des Schlosses betreibt.

„Das ist ein echtes Wermsdorfer Produkt“, betont er und meint damit nicht allein die Tafeln aus seiner Manufaktur. „Für die Verpackung haben wir in der DPS den perfekten Partner gefunden“, verweist er auf die Deutsche Philatelie Service GmbH, die sich ein paar Häuser weiter in der gleichen Straße befindet. „Unser Grafiker Roland Hofmann hat das Design entwickelt und dafür auch Abbildungen der Ornamente vom Schloss-Hauptportal verwendet. Diese sind weit oben über dem Eingang und werden oft gar nicht richtig wahrgenommen“, beschreibt DPS-Geschäftsführer Hartmut Bruder.

Eine Tafel der neuesten Kreationen aus der Wermsdorfer Chocolaterie. Quelle: Jana Brechlin

Das sei schade, findet Olav Praetsch, denn sowohl die Abkürzung AR für Augustus Rex mit der Königskrone als auch die Stuckelemente zur Jagd seien Meisterwerke, die wie gemacht sind als Verzierung für die Schokoladen. „Und jetzt können wir den Blick noch einmal bewusst darauf lenken.“

Mit spezieller Soft-Touch-Folie, Goldschrift und Prägedruck werde auch die Verpackung den königlichen Tafeln gerecht. „Das fasst sich wunderbar an und sieht exquisit aus“, unterstreicht Hartmut Bruder. Innerhalb von vier Wochen stellten die beiden Wermsdorfer Unternehmer die Hubertusburger Tafeln auf die Beine. „So flexibel sind nur Mittelstandsbetriebe vor Ort, in denen sich alles schnell und auf kurzem Weg klären lässt“, urteilt Olav Praetsch. Ein weiterer Vorteil: Werden die Hubertusburger Tafeln zum Verkaufshit, können beide Firmen schnell für Nachschub sorgen.

Von Jana Brechlin

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