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Oschatz Jede Menge zum Ausprobieren bei Gildetag und Frühlingserwachen in Oschatz
Region Oschatz Jede Menge zum Ausprobieren bei Gildetag und Frühlingserwachen in Oschatz
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20:04 07.04.2019
Christoph, Sybille, Claudia und Stefan Merkel (v.l.) vom gleichnamigen Landwirtschaftsbetrieb in Kleinragewitz werben für regionale Erzeugnisse. Quelle: Fotos: Christian Kunze
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Oschatz

Schauen, staunen und schwatzen ist das eine, selber etwas schaffen das andere. Im Stadtzentrum war am Sonntag alles auf einmal möglich. Die 15 Mitglieder der Gilde und das Team der Werbegemeinschaft hatten für ihr Veranstaltungs-Doppel nicht nur das Wetter, sondern auch die Besucher auf ihrer Seite.

Schwerpunkt hat sich verschoben

Frank Schneider, Fachmann für Bad, Heizung und Sanitär, zieht bei der 10. Auflage des Gildetages das Fazit, dass sich die Veranstaltung von der Messe hin zum Mitmacherlebnis entwickelt hat. „Natürlich beraten wir heute auch, aber der Schwerpunkt liegt inzwischen deutlich auf dem Ausprobieren.“ So konnten Neugierige bei Dachdecker Henry Korn ein Herz aus Schieferplatten schlagen, sich bei Frank Schneider im Löten ausprobieren oder bei Pfennig Bau aus Lehm und Ziegeln eine Mauer hochziehen. Letzteres kommt vor allem bei Kindern und da besonders bei den Jungen gut an.

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Kreatives für Kinder

Weitere kreative Projekte voller Energie gibt es im E-Werk zu erleben. Eine Kostprobe davon lieferte Mitarbeiterin Jacqueline Ziegeler-Jentzsch. Unter ihrer Anleitung durften die jüngsten Besucher Reifentiere und andere Figuren aus Holz sägen und selbst bemalen. „Die Form geben wir vor, bei den Farben können die Kids frei entscheiden, wie bunt sie es haben wollen“.

Bunt ging es auch beim Verein AB-ART-ig/Kult zu. Hier konnten gleich ganze Tonnen mittels Sprühfarbe bunt verziert werden. Mirko Theodor vom Verein freut sich über die anhaltende Kooperation mit der Werbegemeinschaft.

Kombination zwischen Stadt und Land

Eine fruchtbare Kombination zwischen der Stadt und einer angrenzenden Landgemeinde sieht auch Bauer Stefan Merkel. Sein Betrieb in Kleinragewitz, ganz in Familienhand, nutzt den Nachmittag, um sich zu präsentieren. „Stadt und Land gehen hier Hand in Hand“, wirbt er – gemeinsam mit Ehefrau Sybille, Sohn Christoph und Tochter Claudia.

Zwischen Dorf und Stadt verkehren die Busse der Omnibusverkehrsgesellschaft Heideland (OVH). In der Sporerstraße öffnete Mitarbeiter Falk Zschäbitz die Bustüren und lud zum Probesitzen ein. Gleich nebenan informierte Promoterin Laura Klein vom Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) über Tarife, Fahrpläne und mehr. Passenderweise hatte auch sie etwas zum Mitmachen dabei: Entlang einer Tafel konnten von Besuchern mittels kleiner Holzstifte Strecken von einem Ziel zum anderen im Verbundsgebiet selbst abgesteckt werden.

Von Christian Kunze

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