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Oschatz Keine Zwischenfälle bei Sachsens größtem Fischerfest
Region Oschatz Keine Zwischenfälle bei Sachsens größtem Fischerfest
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14:07 14.10.2019
Alina Philipp und Rainer Zaspel an einem der vielen Stände mit Wermsdorfer Fischsuppe Quelle: Foto: aki
Wermsdorf

Exakte Zahlen gab es am Montag noch nicht. Und da der Eintritt zum Horstseefischen frei ist, lässt sich die Zahl der Besucher nicht einfach anhand verkaufter Tickets ermitteln. Aber nach dem ersten Überblick geht Georg Stähler, Inhaber der Teichwirtschaft Wermsdorf, von 40 000 bis 50 000 Gästen bei der Jubiläumsausgabe aus. Das wären etwas weniger als im vergangenen Jahr, als ebenso sonniges Wetter war.

Zirka 14 Tonnen Fisch, vor allem Karpfen, zogen Stählers Mitarbeiter an diesem Wochenende aus dem Horstsee. „Das war überraschend gut, lag am oberen Ende dessen, was wir erwartet hatten“, betonte Georg Stähler. Anders als im Sommer 2018 habe die Teichwirtschaft in diesem Jahr keine nennenswerten Verluste wegen Trockenheit und Hitze hinnehmen müssen. Wie sich die Karpfen entwickelt haben, lasse sich aber schwer prognostizieren, so das man letztlich erst zum Abfischen Gewissheit erlange. Noch seien einige Fische im Horstsee. Aufgrund der hohen Temperaturen habe man darauf verzichtet, das Gewässer gänzlich abzufischen.

„Von Anfang bis Ende absolut friedlich“

Zufrieden zeigte sich Georg Stähler insbesondere mit zwei Dingen: „Das Fest war von Anfang bis Ende absolut friedlich, die Besucher haben also entspannt das Fest besucht und gefeiert“. Außerdem sei niemand unerlaubt mit dem Auto ins Festgelände eingefahren und jene, die dort hinein durften, hätten ihre Fahrten auf das absolut Notwendige beschränkt.

Den Eindruck vom friedlichen Fest bestätigt Jan Müller, Leiter des Polizeireviers Oschatz. „Wir waren mit der mobilen Wache vor Ort und wurden durch die Sächsische Sicherheitswacht unterstützt. Bei uns sind weder beim Fest noch bei dessen Abendveranstaltungen Anzeigen erstattet worden“, teilte er auf Anfrage mit. Die Sicherheitskräfte hätten nicht eingreifen müssen.

Zufrieden war man auch bei derOmnibus-Verkehrsgesellschaft „Heideland“ (OVH). Die Nutzung des zusätzlichen Verkehrsangebotes zwischen Oschatz und Wermsdorf habe in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen. Auch diesmal seien die Busse sehr gut ausgelastet gewesen, einschließlich der Verbindungen nach Mitternacht.

Ruhiger Dienst für Ehrenamtler des Deutschen Roten Kreuzes

Vergleichsweise ruhig lief der Dienst der Mitglieder des Ortsvereines Dahlendes DRK ab, die mit Unterstützung aus Oschatz und Torgau die Veranstaltung absicherten. Zu den Notfällen, die die Ehrenamtler versorgten, gehörten unter anderem Schnittwunden bei Standbetreibern und eine leichte Fettverbrennung. Drei Personen mit Kreislaufproblemen aufgrund des warmen Wetters übergaben sie an den Rettungsdienst. „Wie gewohnt häuften sich tagsüber zwischen 12 und 15 Uhr die Einsätze. Die Abendveranstaltungen liefen noch ruhiger als ohnehin in den letzten Jahren ab“, schätzte Jan Näther, der den Sanitätsdienst leitete, ein.

Von Axel Kaminski

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