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Oschatz Kunsteisbahn für Oschatz: Mannschatzer Stadtratsbewerber sieht Potenzial
Region Oschatz Kunsteisbahn für Oschatz: Mannschatzer Stadtratsbewerber sieht Potenzial
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05:01 22.05.2019
Eine Kunsteisbahn wie in Torgau hält Thomas Grundmann auch für Oschatz möglich. Quelle: Wolfgang Sens
Oschatz.

Im Frühsommer schon an den Winter denken: FDP-Stadtratskandidat und Bauingenieur Thomas Grundmann aus Mannschatz nutzte die Einwohnerfragestunde der jüngsten Stadtratssitzung, um für die Errichtung einer Kunsteisbahn in Oschatz zu werben.

Er wolle dieses Projekt kurz vor dem Jahreswechsel gemeinsam mit Partnern umsetzen und sucht weitere Unterstützer dafür. Gespräche habe er dazu bereits geführt. Konkret wollte er wissen, inwieweit sich die Stadt finanziell daran beteiligen könne. Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) hält den Vorstoß zwar für eine „gute Idee“, verwies aber darauf, dass die reine Freizeitgestaltung der Einwohner keine Pflichtaufgabe der Verwaltung sei und damit eine Beteiligung dieser Art nicht möglich gemacht werden könne. Er erinnerte daran, dass solche und ähnliche jugendorientierte und generationsübergreifende Initiativen in Oschatz bereits mit Hilfe von Vereinen gelungen sind – in Lonnewitz, Merkwitz und jüngst in Zschöllau.

Turniere möglich

Die Idee, in winterlicher Atmosphäre Schlittschuh zu laufen, sei nicht neu, in Riesa und Döbeln gebe es diese Gelegenheit bereits. Die Fläche im O-Schatz-Park vor dem „O“, der ehemaligen Blumenhalle, ist aus seiner Sicht geeignet dafür. Darüber hinaus sieht er eine solche Freizeitgestaltung als einen generationsübergreifenden Treffpunkt in Zentrumsnähe für Jung und Alt, während der Adventszeit und über den Jahreswechsel hinaus. „Das wäre echt cool, nicht nur für Schlittschuhfahrer, sondern auch für Glühweintrinker“. Gekoppelt mit Weihnachtsfeiern oder weiteren Veranstaltungen wie etwa Eisstockschießen oder Eishockey sei die Bahn sicher schnell angenommen. „In beiden Disziplinen wären Turniere von gemixten Stadtteilteams denkbar – dies schafft neben der Stärkung des Zusammenhalts zudem auch regionale und überregionale Aufmerksamkeit“, ist er überzeugt. Hierfür ist er bereits mit Eventmanager Stefan Bräuer im Gespräch, um weitere Ideen zu entwickeln.

Genug Manpower in Oschatz

Organisatorisch und finanziell sei die Kunsteisbahn im O-Schatz-Park nicht allein durch einen privaten Unternehmer umsetzbar – das haben die Erfahrungen und Gespräche mit den Organisatoren in den umliegenden Städten gezeigt. „Der größte Kostenfaktor ist neben der Anlagenmiete die Energieversorgung“. Ob die Schlittschuhe vom Betreiber gekauft oder nur gemietet werden, sei langfristig zu überlegen, ebenso, ob die Bahn überdacht wird, um auch bei etwas schlechteren Wetterbedingungen unabhängig genutzt werden zu können. „Grundsätzlich sehe ich in Oschatz bessere Voraussetzungen als in den anderen genannten Städten, denn neben den baulichen Pluspunkten eines vorhandenen ebenen Untergrundes gibt es in Oschatz viele engagierte Leute, wie etwa die Gilde und Werbegemeinschaft, mit denen man dies zusammen angehen könnte. An der Manpower wird es in Oschatz meines Erachtens nach nicht scheitern“, so Grundmann.

Von Christian Kunze

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