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Oschatz Lokalmatador gewinnt Ackerrace
Region Oschatz Lokalmatador gewinnt Ackerrace
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16:21 02.09.2019
Wichtig für die Teilnehmer beim Ackerrace: Bei allem Staub nicht den Durchblick verlieren. Quelle: Foto: Hagen Rösner
Kleinböhla

Der Staub ist abgewaschen, die Autos sind abgeschleppt: Das 7. Ackerrace in Kleinböhla ist Geschichte. Die Helden hinterm Lenkrad sind bereits dazu übergegangen, ihre Rennen auszuwerten und für so manchen stand direkt fest, dass er auch nächstes Jahr auf dem Feld vor dem Ort den Motor wieder aufheulen lassen wird.

Zweimal Kleinböhla dabei

Gleich zwei Lokalmatadoren haben in diesem Jahr den Sprung auf das Treppchen geschafft – beide in der seriennahen Klasse: Jörg Hoemke aus Kleinböhla vom Team NOSA Speedshop fuhr mit seinem Opel Astra und 75 PS unterm Hintern auf den ersten Platz. Vom gleichen Team und auch aus Kleinböhla war Mathias Tepper an den Start gegangen. Er drehte im Mitsubishi Colt (113 PS) seine Runden durch den Strohballen-Parcours und sicherte sich damit den Bronzerang. Auf Platz zwei in der seriennahen Klasse landete der Oschatzer Maik Jenke vom Team Ackerrace in einem Mazda MX 3, bei dem – so ist es Vorschrift – Scheinwerfer und ähnliche, leicht zu verlierende Teile abgeschraubt werden mussten, der aber immerhin noch 107 PS zur Verfügung hatte.

„Wildsau“ mit Durchblick

Beim Gewinner der Heckklasse passte der Teamname „Wildsau“ perfekt zum Renntag in Kleinböhla: Dicker Staub hatte sich innerhalb kurzer Zeit auf den Fahrzeugen, den Piloten und auf allem und jedem, der zu dicht dran war, niedergelassen. Den Durchblick hatte Wildsau-Fahrer Erik Lanzenberger dennoch behalten. Die Nummer 33 aus Bortewitz kam mit einem BMW 323 und satten 170 PS auf Platz eins. Annemarie Schönfeld vom Niederpickenhainer Racing Team holte aus ihrem BMW E36 316i alles raus. Die Narsdorferin (Stadt Geithain) trat, wann immer die Strecke es zuließ, das Gaspedal durch, nutzte ihre 101 PS geschickt und schaffte so einen 2. Platz.

Philip Hessel aus Wurzen ging als Einzelstarter ins Rennen ohne ein Team, konnte sich aber auf seinen BMW verlassen. Er setzte auf den gleichen Typ wie Silber-Pilotin Annemarie Schönfeld, hatte lediglich 120 PS unter der Haube. Das reichte dem Fahrer mit der Nummer 16 für Platz drei. Alle Platzierten wurden zur Party am Abend ausgezeichnet und gebührend gefeiert.

Dank an Helfer

Unterdessen ziehen die Veranstalter ein positives Fazit unter das Rennen vom Wochenende: Trotz großer Hitze seien wieder mehrere hundert Menschen an die Strecke gekommen und viele hätten auch abends gut gelaunt miteinander gefeiert. Das alles sei nur durch den Einsatz vieler Freiwilliger und Unterstützer möglich, betonte Heino Wittig vom Organisationsteam. Ein großes Dankeschön gelte außerdem den Helfern der Rettungskräfte wie den Ehrenamtlichen vom Deutschen Roten Kreuz und dem Rennarzt sowie den Feuerwehren Dahlen und Großböhla.

Von Jana Brechlin

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