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Oschatz Ministerpräsident besucht Wermsdorfer Helfer
Region Oschatz Ministerpräsident besucht Wermsdorfer Helfer
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20:00 29.04.2019
Ministerpräsident Michael Kretschmer lobt die Mädchen und Jungen von der Wermsdorfer Jugendwehr für ihren Einsatz. Quelle: Jana Brechlin
Wermsdorf

Das war eine große Ehre für die kleinen Helfer: Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nahm sich bei seinem Besuch am Sonntag Zeit, um zumindest kurz mit den Mitgliedern der Wermsdorfer Jugendwehr über ihre Arbeit zu sprechen. „Ich finde es ganz toll, was ihr alles macht“, lobte er die Nachwuchsgruppe zum Tag der offenen Tür, den die Wermsdorfer Brandschützer am Sonntag veranstalteten.

Dieses Mal hatten die Helfer besonders viel zu bieten, denn auf der Blaulichtmeile hatten auch die Feuerwehren aus Mügeln und Mutzschen, das Technische Hilfswerk Grimma und die sächsische Bereitschaftspolizei mit einem Wasserwerfer Aufstellung genommen. Außerdem war der Kreisfeuerwehrverband mit dem Brandschutzerziehungsanhänger vor Ort, der Spielmannszug Mutzschen musizierte und die Mädchen und Jungen aus der Kita „Sterntaler“ sorgten für Unterhaltung. „Es ist schöne Tradition, dass wir uns gegenseitig unterstützen. Wenn befreundete Wehren oder Vereine Veranstaltungen haben, sind wir auch vor Ort und umgedreht kommen die Leute zu uns“, sagte Wehrleiter Carsten Köhler.

Mit einer Schauübung beeindruckten die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Wermsdorf zum Tag der offenen Tür ihre Gäste, darunter auch Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Kai Emanuel.

Er nutzte die Gelegenheit, die Arbeit der Helfer Ministerpräsident Michael Kretschmer vorzustellen und verschwieg auch nicht die Schwierigkeiten, mit denen die Wermsdorfer zu kämpfen haben. „Wir sind schon lange an unsere Grenzen gelangt, uns fehlt ausreichend Platz“, sagte er mit Blick auf das volle Gerätehaus. Dabei, so Köhler, hätten die Kameraden gut zu tun: Brände, Schadensereignisse und Hilfe bei Unfällen würden die Wehr fordern. Durch die Kliniken, das Schloss Hubertusburg, viel Wald und Betriebe in der Umgebung würden die Anforderungen steigen. „Wermsdorf ist unsere größte Feuerwehr und muss besonderen Ansprüchen gerecht werden“, unterstrich auch Bürgermeister Matthias Müller (CDU).

Michael Kretschmer versicherte, das Land schätze den Einsatz der Helfer und werde diesen auch weiter unterstützen. „Wir stellen in den nächsten fünf Jahren 200 Millionen Euro allein für Technik zur Verfügung. Das ist deutlich mehr Geld als bisher“, betonte er. Zudem gebe es jetzt die Pauschale für die Kameraden in den einzelnen Wehren zur freien Verwendung. „Ich finde es ganz klasse, wie viele Menschen sich in Sachsen für den Brandschutz engagieren“, sagte er.

Von Jana Brechlin

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