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Oschatz Name für Oschatzer Bad: Stadtrat Dietmar Schurig (CDU) plädiert für Mehrheitswillen
Region Oschatz Name für Oschatzer Bad: Stadtrat Dietmar Schurig (CDU) plädiert für Mehrheitswillen
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15:18 23.11.2018
Der Abriss am Platsch hat begonnen. Quelle: Oschatzer Freizeitstätten GmbH
Oschatz

In die Diskussion um den Namen des umgebauten Oschatzer Bades mischt sich jetzt Dietmar Schurig ein. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Oschatzer Stadtrat und Mitglied im Aufsichtsrat des Badbetreibers Oschatzer Freizeitstätten GmbH (OFG) appelliert an die Verantwortlichen, den Willen der Bevölkerung ernst zu nehmen. „Wenn die Mehrheit der Oschatzer meint, eine Umbenennung sei unnötig oder ein anderer Name anstatt der bisher zur Abstimmung stehenden Vorschläge besser geeignet,sollte man dem nachgeben“.

Schurig: Die drei Namen gehen gar nicht!

Schurig teilt die Auffassung der OFG und des Oberbürgermeisters und Aufsichtsratsvorsitzenden Andreas Kretschmar, dass das Bad mit der neuen Nutzung einen neuen Namen braucht. „Dann“, so Schurig, sollte es aber ein von der Masse akzeptierter Name sein“. Für die meisten werde das Platsch ohnehin immer das Platsch bleiben. Schurigs Urteil über die drei von einer Jury ausgesuchten Favoriten „XXO“, „B20“ und „Wellomy“ für die Bad-Umbenennung fällt eindeutig aus. „Diese drei Namen gehen gar nicht! Ich frage mich, wie die Juroren zu dieser Auswahl gekommen sind. Ich kann diese Vorschläge absolut nicht nachvollziehen“.

285 Menschen unterschrieben Online-Petition

Zur jüngsten Stadtratssitzung überreichte der Mannschatzer Thomas Grundmann eine von ihm initiierte Online-Petition an den Oberbürgermeister. Diese haben 285 Menschen unterschrieben. Sie fordern, die Namensfindung zu überdenken, alle Namensvorschläge zu veröffentlichen und gegebenenfalls neu abzustimmen. Dem sperren sich die Verantwortlichen bisher. Nach Angaben der OFG wurden 65 Vorschläge für neue Namen eingereicht, die drei genannten Ideen hat eine Jury daraus ausgewählt und sich dann allerdings teils davon distanziert.

Fördermittelbescheid für geplante Kegelbahn

Im Zuge der Petitionsübergabe klärte Oberbürgermeister Andreas Kretschmar einen Irrtum auf: „Es hält sich das Gerücht, wir wollen den Frosch als Maskottchen abschaffen. Dem ist nicht so“. Eine weitere Neuigkeit: Der Fördermittelbescheid für die am Bad geplante Kegelbahn ist da. Darüber informierte das Stadtoberhaupt, auf Grundmanns Nachfrage über den aktuellen Stand der Finanzierung. Das neben der Kegelbahn geplante Hostel werde zunächst nur im Rohbau gefördert und errichtet, eine Förderung des Innenausbaus steht aus.

Von Christian Kunze

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