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Oschatz Nasser Spaß für die „Grashüpfer“ in Schwetas Kindergarten
Region Oschatz Nasser Spaß für die „Grashüpfer“ in Schwetas Kindergarten
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18:00 25.06.2019
Test bestanden: Die Wasserspielstrecke im Schwetaer Kindergarten stößt sichtlich auf Interesse. Quelle: Manuel Niemann
Schweta

Wasser marsch! Bei den derzeitigen Temperaturen sind die Kinder des integrativen Kindergartens Grashüpfer in Schweta mit ihrer neuen Wasserspielstrecke zu beneiden. Seit Dienstag können die kleinen Hüpfer Wasser anstauen, umleiten, um es letztlich im Sand versickern lassen oder Burgen daraus auftürmen. Als kleine Baumeister können sie so das nasse Element kennenlernen, indem sie es aktiv erkunden und gestalten.

Die Kombination aus Wasserrinnen und zwei Spieltischen war schon ein seit letztem Jahr ein lang gehegter Wunsch des Fördervereins des Kindergartens. Dessen Ziel ist es, das Außengelände der Kita nach und nach zu einem naturnahen Bildungsraum für die Kinder zu gestalten. Dazu hat der 20-köpfige Verein bereits eine Spielküche und Spieltische, zwei Hochbeete, einen Naschgarten und einen Kletterhügel geschaffen.

Dankeschön geht an die Unterstützer

Zur Enthüllung der Wasserspielstrecke am Dienstag freuten sich die Mitglieder umso mehr, auch die zu ehren, die ihnen bei diesem Neubau geholfen hatten: „Ein großes Dankeschön möchten wir an die Sponsoren Veolia, an Herrn Silbermann vom Sägewerk Wetitz sowie Herrn Köhler aussprechen, die uns unter anderem mit Robinienholz unterstützten“, hieß es aus den Reihen um Vorstandschefin Jana Doberstein.

„Da steckt so viel Liebe drin, das kriegt man so nicht gekauft“, begutachtete Marcus Riemer, Leiter der Veolia-Niederlassung in Döbeln, das geschreinerte Resultat aus beständigem Holz. Auch er hatte es zuvor noch nicht gesehen.

Die neue Wasserspielstrecke im Kindergarten Schweta kam beim ersten Testlauf gut an. Wir waren mit der Kamera dabei, als die Kinder sie das erste Mal ausprobieren konnten.

Trinkwasserversorger sorgt für neue Leitung

„Wir haben das ganze Projekt seit letztem Jahr begleitet. Es ist schön, dass es jetzt fertig geworden ist“, sagte er. „Wir unterstützen ganz viele Kindergärten und veranstalten auch unseren Tag der Umwelt, bei dem wir mit vielen Schulen zusammenarbeiten.“ In Schweta konnte der Trinkwasserversorger nicht nur finanziell Hilfe spenden, sondern auch mit seinem speziellen Know-how.

So hatte die Veolia bereits dabei geholfen, eine neue Pumpe zu errichten. Weil die Wasserqualität aus dem Brunnen nicht stimmte, verlegten Mitarbeiter außerdem einen neuen Wasseranschluss nach draußen. „Wenn die Kleinen darin rumpatschen und die Finger in den Mund nehmen, dann muss es schon ordentliches Wasser sein“, stellte Riemer fest.

Riesenspaß für kleine Wasserarchitekten

Dass dies durchaus die richtige Haltung war, konnte er am Dienstag direkt beobachten: Quietschvergnügt platschten kleine Hände durch Wasser und Sand – und landeten anschließend mitunter auch im Mund.

„Besser geht es für uns gar nicht, dass wir mit Trinkwasser etwas Gutes tun können und bei dem Wetter“, so Riemer, „wäre ich froh, wenn ich als Zwerg hier rumplanschen könnte.“

Von Manuel Niemann

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