Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Neue Brücke am Bahnviadukt Zschöllau freigegeben
Region Oschatz Neue Brücke am Bahnviadukt Zschöllau freigegeben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:58 13.09.2019
Jörg Bringewald (vorn rechts) und Martin Gärtner (vorn links) mit Vertretern des Bauunternehmens, des Planungsbüros und der Stadtverwaltung auf der neuen Brücke. Quelle: Christian Kunze
Oschatz

Seit Freitagmorgen macht der Dreibrückenweg seinem Namen wieder alle Ehre: Die Fußgänger- und Radfahrerbrücke, die dem Weg neben der modernen und der historischen Bahnbrücke seinen Namen gibt, wurde in den vergangenen Wochen im Auftrag der Stadt aufwendig neu errichtet, Kostenpunkt: Rund 75 000 Euro. Die Schlussrechnung des Auftraggebers steht jedoch noch aus.

Günstiger als Sanierung

Wie Kämmerer Jörg Bringewald bei der Bauabnahme erklärte, habe sich die endgültige Bausumme gegenüber der Auftragssumme geringfügig erhöht. Dies resultiere zum einen aus ein paar zusätzlich notwendigen Leistungen sowie der allgemeinen Baupreisentwicklung. Nicht Bestandteil der Summe sind noch ausstehende Aufwendungen für die Planung.

Laut Bauamtsmitarbeiter Martin Gärtner musste das Bauwerk nicht vollständig neu errichtet werden. So konnte die beauftragte Montra Bau- und Dienstleistungs GmbH bei der Errichtung auf die ursprünglichen, noch vorhandenen Widerlager der alten Brücke bauen. Damit verringerten sich der Aufwand und wurden die Eingriffe in die Landschaft geringer gehalten. Eine teilweise Sanierung oder Reparaturen seien nicht wirtschaftlich gewesen, so der Kämmerer. Somit entschied man sich für einen Abriss der maroden Brücke und den anschließenden Ersatzneubau.

Geländer aus Holz und Metall

Der neu geschaffene Mulde-Elbe-Radweg liegt direkt neben der Brücke. Das Bauwerk ist gut zehn Meter lang und knapp zwei Meter breit. Restarbeiten müssen noch erledigt werden. Dann kann die Brücke als Querung der Döllnitz, als Verbindung zum Katzenwäldchen und den Döllnitzwiesen genutzt werden. Neben herkömmlichen Fußgängern nutzen vor allem Kindertagesstätten mit ihren Gruppen diesen Überweg. Besonders markant am Neubau ist das Brückengeländer. Es handelt sich dabei um eine Konstruktion, die teils aus Metall und teils aus Holz besteht.

Beim Bau am zweiten Abschnitt des Mulde-Elbe-Radweges wurde bereits die notwendige neue Höhe der Brücke berücksichtigt. Diese Entscheidung wurde getroffen, um künftigen Hochwassern besser begegnen zu können, heißt es aus dem Bauamt der Stadtverwaltung.

Von Christian Kunze

Die neue Wermsdorfer Grundschule ist fertig ausgestattet, jetzt ziehen die Grundschüler schrittweise aus der alten Poststation in den benachbarten Neubau.

13.09.2019

Parteien, die im Stadtrat, Landtag, Kreistag und Bundestag vertreten sind, wollen den Kontakt zur Basis wahren. Deshalb gibt es Abgeordnetenbüros mit Bürgersprechstunden. Wie diese angenommen werden, erfuhren wir auf Nachfrage bei Vertretern.

13.09.2019

Die Initiative „Triff mich!“ möchte Vertrauen für die Arbeit von Journalisten schaffen, die im ländlichen Sachsen oft fehlt. Die TV-Journalisten Aline Abboud und Constantin Schreiber kommen dafür mit Schülern in Nordsachsen ins Gespräch. Erste Station: die evangelische Werkschule in Naundorf.

18.09.2019