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Oschatz Neue Fenster für Grundschule in Cavertitz
Region Oschatz Neue Fenster für Grundschule in Cavertitz
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07:00 15.05.2019
Fußboden Grundschule Cavertitz Quelle: Jana Brechlin
Cavertitz

In den Sommerferien sollen die Handwerker in der Cavertitzer Grundschule ihre „Hausaufgaben“ machen. Der Gemeinderat vergab auf seiner Sitzung am Montagabend den Auftrag für die Tischlerarbeiten an den Fenstern. Erledigt werden sollen die Arbeiten während der Schulferien. Für rund 40 000 Euro sollen Fenster im Erdgeschoss sowie im ersten Stock aufgearbeitet werden. Außerdem ist die Erneuerung von acht Fenstern und einer Fenstertür mit Oberlicht aus Lärchenholz vorgesehen. Finanziert wird die Maßnahme über das Programm Invest Schule, aus dem dafür insgesamt 60 000 Euro zur Verfügung stehen. In der vorangegangenen Sitzung hatten die Cavertitzer Räte bereits die Ingenieurleistungen dafür vergeben, der Auftrag für die Tischlerarbeiten ging jetzt an eine Firma aus Diesbar-Seußlitz.

Bei Farbwechsel Analyse vorgeschrieben

Wie Bürgermeisterin Christiane Gürth (parteilos) informierte, musste für die Maßnahme auch eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung eingeholt werden. Dabei werden detaillierte Ausführungszeichnungen verlangt. Außerdem soll eine Farbanalyse vorgelegt werden, wenn die Kommune an ihrem Plan festhält, die Fensterrahmen im Inneren mit einem anderen Farbanstrich zu versehen. Grundsätzlich sollen die Rahmen in Braun gehalten sein, im Gebäudeinneren wollten die Cavertitzer lieber weiß haben. Davon rückte man jetzt wieder ab. „Es gibt noch alte Bilder, auf denen zu erkennen ist, dass die Rahmen innen augenscheinlich auch braun sind“, sagte Bauamtsleiterin Gabriele Kläber. Das sei dann verbindlich. „Wenn man so eine Maßnahme gefördert haben will, muss man die Auflagen beachten“, machte sie deutlich. „Ich denke, wir können uns die Farbanalyse sparen, dabei wird nichts Neues herauskommen“, meinte auch die Bürgermeisterin.

Großer Abstand zwischen zwei Bietern

Für Verwunderung sorgte der Fakt, dass zwischen den lediglich zwei abgegebenen Angeboten ein Preisunterschied von rund 50 000 Euro liegt. Man habe daraufhin nochmals das Gespräch mit dem wirtschaftlichsten Bieter geführt und nach der Auskömmlichkeit der Preise oder dem Risiko von Nachträgen gefragt. Dabei habe der Unternehmer versichert, auskömmlich kalkuliert zu haben und die Anforderungen genau zu kennen, informierte Christiane Gürth die Räte.

Mit den rund 40 000 Euro bleibt der Auftragnehmer unter der möglichen Gesamtsumme von 53 000 Euro, weshalb die Gemeinderäte vereinbarten, dass die Bürgermeisterin weitere Fensterarbeiten beauftragen darf, um die komplette Fördersumme auszuschöpfen.

Von Jana Brechlin

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