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Oschatz Neue Gesichter und jüngere Leute im Dahlener Rat
Region Oschatz Neue Gesichter und jüngere Leute im Dahlener Rat
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20:00 11.06.2019
Mit der Sanierung des Marktes ist ein Großprojekt inzwischen abgehakt. An großen Aufgaben wird es dem neu gewählten Stadtrat dennoch nicht fehlen. Quelle: Axel Kaminski
Dahlen

Hartmut Risse, Wählergemeinschaft Heidestadt Dahlen: Wir sind sehr zufrieden. Wir haben uns um neue, junge Kandidaten bemüht und drei gefunden. Sie wurden uns zum Teil aus den Ortschaften vorgeschlagen und sind dort auch auf große Zustimmung gestoßen. Ich weiß, dass in der Stadt viel über Dinge geschimpft wird, die nicht schnell genug vorankommen. Dass die WHD so viel Stimmen erhalten hat, ist dann aber doch wieder eine Anerkennung dafür, dass wir die Arbeit anpacken. Im Stadtrat, denke ich, wird wie bisher sachorientiert und über Fraktionsgrenzen hinweg nach gemeinsamen Lösungen gesucht. Unsere Räte haben ihren eigenen Kopf, eigene Ideen und Ansichten, folgen nicht irgendwem. Die neu gewählten jungen Räte werden das sicher auch so handhaben.

Jan Krenkel, Unabhängige Bürgergemeinschaft: Unser Ziel war es, analog zu 2014 zwei Kandidaten in den Stadtrat zu bekommen. Jetzt sind es drei und das ist super! Fünf Sitze wären ein Traum gewesen. Wir danken allen Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen, das sie in uns setzen. Laut den Programmen der einzelnen Parteien beziehungsweise Listen verfolgen wir alle das gleiche Bestreben: unsere Gemeinde Dahlen und die Ortschaften voranzubringen. Vor diesem Hintergrund sollte dies die Zusammenarbeit im Stadtrat positiv fördern. Wir sind froh, dass viele neue und vor allem junge Gesichter gewählt wurden, die ihre Zukunft jetzt selber in die Hand nehmen. Wir haben einige Aufgaben vor uns und sollten so schnell wie möglich damit anfangen.

Wulf Sukale, Freie Wählergemeinschaft Dahlen: Mit unserem Abschneiden bin ich zufrieden. Ein wenig besser, vielleicht sogar mit drei Ratssitzen, hätte ich es mir allerdings doch gewünscht. Schade, dass Bert Rödel, der nur rund 30 Stimmen weniger als René Andrich hatte, diese Hürde nicht nehmen konnte. Der Stadtrat war bisher ein konstruktiv arbeitendes Gremium und ich denke, dass das so bleibt. Es sind ein paar neue Leute hinzugekommen, das könnte Veränderungen bedeuten – im besten Fall sogar neue Impulse. Ich bin etwas irritiert, dass sich im Vorfeld viele Dahlener mit der WHD unzufrieden zeigten, sie jedoch in der Wahl als stärkste Fraktion bestätigt wurde. Prinzipiell freue ich mich über alle, die kandidiert haben und sich für das Gemeinwohl engagieren wollen. Mein Dank gilt auch den Wählern, die Interesse an der Politik in der Stadt gezeigt haben.

Marcus Podstufka, CDU: Mit drei Kandidaten hat die CDU in Dahlen rund zwei Prozentpunkte mehr Stimmen errungen als mit zwei Kandidaten vor fünf Jahren. Angesichts dessen, wie die CDU in Dahlen aufgestellt ist, halte ich das für ein ganz gutes Ergebnis. Für mich ist es eine positive Überraschung, wieder in den Stadtrat gewählt worden zu sein. Sicher wäre das Arbeiten einfacher, wenn wir als CDU mehr Sitze errungen hätten. Aber prinzipiell sind wir uns in diesem Gremium über die großen Aufgaben für die Stadt – wie Kita, Turnhalle und Spielplätze einig – egal, welcher Partei oder Liste wir angehören. Begrenzender Faktor ist das Geld und ich werde im Namen der CDU nichts fordern, was nicht zu finanzieren wäre. Ich möchte möglich machen, was möglich ist.

Ulla Grimm, SPD: Das Wahlergebnis hätte für uns besser ausfallen können. Aber wir versuchen, das Beste zu geben. Mit dem eigenen Ergebnis bin ich zufrieden, aber für größere Fraktionen ist es leichter, ihre Ziele zu verwirklichen. Im Umkehrschluss wird eben kaum etwas, was nicht von den großen Fraktionen mitgetragen wird. Ich wünsche mir mehr soziales Denken und Handeln, insbesondere für Arbeitnehmer, die nicht durch soziale Netze aufgefangen werden. Dass Die Linke keine Kandidaten für die Wahlen aufgestellt hat, hat uns vielleicht Stimmen von denen gebracht, die in der Stadtratswahl mehr als eine reine Personenwahl sehen.

Alle gewählten Stadträte in absteigender Reihenfolge der von ihnen errungenen Stimmen

Von Axel Kaminski

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