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Oschatz Neues Pflaster für Wermsdorfer Mitte
Region Oschatz Neues Pflaster für Wermsdorfer Mitte
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06:02 09.08.2019
Marcel Richter (l.) und Frank Künast von der Baufirma Wilhelm aus dem benachbarten Mutzschen pflastern das Schnittgerinne in der Wermsdorfer Clara-Zetkin-Straße. Quelle: ak
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Wermsdorf

Deutlich sichtbar sind mittlerweile die Konturen des neuen Gehweges in der Oschatzer Straße in Wermsdorf. Insbesondere in Höhe des Pflegeheimes sind sowohl das Schnittgerinne als auch der eigentliche Fußweg bereits fertig. Anstelle der alten Waschbetonplatten mit rund einem Meter Kantenlänge wurde nach dem Erneuern des Unterbaus Betonkleinpflaster verlegt.

Nachdem das Projekt schon länger auf der Vorhabenliste der Gemeinde stand, konnte die Erneuerung nun mit Unterstützung von Fördermitteln umgesetzt werden.

Gehweg wird erneuert

Derzeit wird der Gehweg zwischen alter Schmiede und Pflegeheim „Hubertushof“ erneuert, außerdem erhält der Abschnitt eine neue Straßenbeleuchtung. Den Auftrag für den Bau des Fußweges hat die Baufirma Wilhelm aus Mutzschen erhalten, die auch die Tiefbauarbeiten für die Beleuchtung übernommen hat. Auch das Unternehmen, das die neuen Straßenlampen installiert, kommt aus der Nachbarstadt: Den Zuschlag dafür hat die Elektro GmbH Mutzschen bekommen.

Kosten von 94 000 Euro

Der grundhafte Ausbau des Gehweges kostet insgesamt rund 94 000 Euro. 58 000 Euro erhält die Gemeinde als Fördermittel für die Maßnahme. Den Rest teilen sich Kommune und Anwohner, wie es in der Satzung der Beiträge für den Straßenausbau geregelt ist. Der Großteil, nämlich 92 Prozent der verbliebenen Kosten, bleibt dabei an der Gemeinde hängen, die restlichen acht Prozent werden unter den Anwohnern aufgeteilt. Ausschlaggebend dabei ist die Größe eines bebauten Grundstücks oder einer Fläche, die bebaut werden kann. Für 1000 Quadratmeter werden so zum Beispiel rund 150 Euro fällig.

Um die vorgeschriebene Breite des Fußweges zu erreichen, ist die Oschatzer Straße in Höhe der alten Schmiede etwas schmaler geworden. „Wir hoffen, dass es dadurch zur Verkehrsberuhigung führt und langsamer gefahren wird“, hatte Bürgermeister Matthias Müller (CDU) dazu gesagt.

Vor Ort bedauern die Mitarbeiter der Baufirma die Schließung des Wermsdorfer Steinbruchs. Dadurch sind jene Kollegen, die für den Nachschub an Splitt und Schotter sorgen, wesentlich länger unterwegs.

Von Axel Kaminski

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