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Oschatz Nicht jeder in Liptitz wird angeschlossen
Region Oschatz Nicht jeder in Liptitz wird angeschlossen
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06:00 12.08.2019
Mit dem Breitbandausbau steht Nutzern in der Region künftig die Übertragung per Glasfaserkabel zur Verfügung – allerdings nicht überall. Quelle: picture alliance / dpa
Wermsdorf/Liptitz

In vielen Orten der Region sind die Baustellenschilder am Straßenrand zu sehen, die auf die Arbeiten zum Breitbandausbau hinweisen. Damit einher gehen Pflasterarbeiten auf Gehwegen und vor Grundstücken, wo Kabel verlegt und Anschlüsse für das schnelle Internet geschaffen werden. „Der Breitbandausbau läuft überall“, konstatierte Wermsdorfs Bürgermeister Matthias Müller (CDU) zur jüngsten Ratssitzung. Überall? Eben nicht. Darauf machte Gemeinderätin Barbara Scheller (Bündnis 90/Die Grünen) aufmerksam. „In Liptitz läuft der Bau auch und darüber gibt es auch keine Beschwerden“, versicherte sie, „die Leute sind eher darüber pikiert, dass nicht alle ans schnelle Netz angeschlossen werden.“

30 Megabit sind die Grenze

Diese Kritik ist nicht neu, denn überall, wo bisher schon eine Übertragungsgeschwindigkeit von 30 Megabit pro Sekunde verfügbar ist, wird nicht ausgebaut. Alles, was darunter liegt, gilt als Unterversorgung. Diese 30-Megabit-Schwelle ist die Grenze, die als Förderkriterium von Bund und EU festgelegt wurde. Für Gebiete, die schnellere Verbindung haben, gibt es demnach keine Fördergelder für den Breitbandausbau.

Gemeinde kann Ausbau nicht leisten

Das kann auch bedeuten, dass ein Teil eines Dorfes im Ausbaugebiet liegt, der andere Teil nicht – so wie etwa in Liptitz. „Auch in anderen Orten herrscht deshalb Unzufriedenheit“, räumte der Bürgermeister ein. Doch die Einteilung der Gebiete gelte für den derzeit laufenden Ausbau. „Dennoch: Wir sind dem Landrat sehr dankbar, dass der Ausbau über den Kreis erfolgt. Als Gemeinde hätten wir das nicht übernehmen können“, machte Müller deutlich und warb um Verständnis, dass überall dort, wo bereits schnelleres Internet vorhaben ist, derzeit kein Glasfaserkabel verlegt wird.

Bis Ende nächsten Jahres soll der Ausbau abgeschlossen sein, dann stehen den Nutzern Download-Geschwindigkeiten von bis zu 1000 Megabit pro Sekunde und Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde zur Verfügung.

Von Jana Brechlin

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