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Oschatz Nur 13 statt 14 Sitze im Cavertitzer Rat
Region Oschatz Nur 13 statt 14 Sitze im Cavertitzer Rat
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16:12 31.05.2019
In Cavertitz haben die Wähler über den neuen Gemeinderat entschieden.  Quelle: picture-alliance/ dpa
Cavertitz

Auf überwiegend vertraute Kräfte haben die Wahlberechtigten in Cavertitz bei der Abstimmung zum neuen Gemeinderat gesetzt: Zehn der jetzt gewählten Vertreter gehören bereits dem Rat an.

Diese 13 Männer und Frauen ziehen für Cavertitz in den Gemeinderat ein

CDU gewinnt einen Sitz hinzu

Zugelegt hat in Cavertitz die CDU, die 2014 noch mit 43,5 Prozent stärkste Kraft wurde und ihr Ergebnis jetzt auf 55,2 Prozent schraubte. Damit hat die Union jetzt acht Sitze und damit einen mehr als noch vor fünf Jahren. Im Wesentlichen wurden die bisherigen Räte bestätigt, Mathias Miene war 2014 für die FDP angetreten, stand diesmal auf der CDU-Liste und holte dort die meisten Stimmen (297) vor Michael Kraupse (274). „Wir sind sehr stolz, Kandidaten in unseren Reihen zu haben, die derart viele Stimmen bekommen“, sagte CDU-Ortsverbandschef Florian Stehl. Die breite Zustimmung zeige, dass es bei Kommunalwahlen sehr auf die Personen ankomme. Ramona Grundmann war nicht erneut angetreten, mit Anja Schmiele und – neu – Conny Thieme zieht die CDU aber wiederum mit zwei Frauen in den Rat ein. Über die Ziele dort herrscht Konsens: „Fraktionen spielen bei uns keine Rolle, wir wollen die sachorientierte Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg fortsetzen“, kündigt Florian Stehl an.

VÖG holt Stimmen für vier

Seit der Wahl 2014 hat sich der Verein zum ökologischen Gewässerschutz (VÖG) aus Treptitz im Gemeinderat etabliert. Damals waren die drei Bewerber mit insgesamt 18,9 Prozent erstmals eingezogen. Jetzt wuchs der Zuspruch auf satte 30,9 Prozent – so viel, dass der Verein vier Sitze im Rat besetzen könnte. Weil es allerdings nur drei Kandidaten gab, bleibt ein Stuhl im Cavertitzer Gemeinderat künftig unbesetzt. Für den VÖG-Vorsitzenden Tilo Sahlbach ist das aber kein großes Ärgernis. „Wir wollen nicht krampfhaft den Parteien das Revier streitig machen, sondern bieten Leuten, die etwas verändern und mitbestimmen wollen, eine Plattform.“ Das Ergebnis sei eine schöne Bestätigung: „Wir sind gut dabei“, stapelt Sahlbach angesichts des kräftigen Stimmenzuwachses tief. Der Arbeit im Rat blicke man zuversichtlich entgegen. „Das ist ein Gremium mit vernünftigen Leuten, die gut zusammenarbeiten können.“

SPD jetzt mit zwei Vertretern

Mit vier Bewerbern war die SPD in Cavertitz angetreten und holte 13,9 Prozent – weniger als noch 2014 (19,5 Prozent). Damit büßen die Sozialdemokraten einen Sitz ein. Mit Mario Röder (163 Stimmen) und Dr. Frank Steinmann (129 Stimmen) setzten die Wähler aber auf bekannte Kräfte. Er wolle das Wahlergebnis nicht im Zusammenhang mit dem SPD-Bundestrend kommentieren, so Röder. „Mir geht es um die territoriale Arbeit“, betonte er. So sei er angetreten, um Ansprechpartner für die Menschen aus Schirmenitz, Außig und Klingenhain zu sein – und dafür auch gewählt worden. Im Gemeinderat kenne man sich und arbeite gut zusammen. „Das war schon bei der früheren Bürgermeisterin Gabi Hoffmann so und funktioniert auch jetzt bei Christiane Gürth wunderbar. Es gibt natürlich auch Meinungsverschiedenheiten, aber die werden auf vernünftigem Niveau geklärt“, beschreibt er. Er freue sich deshalb, nahtlos an die Arbeit für die Gemeinde anknüpfen zu können.

Von Jana Brechlin

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