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Oschatz Ortsdurchfahrt Laas wird in diesem Jahr ausgebaut
Region Oschatz Ortsdurchfahrt Laas wird in diesem Jahr ausgebaut
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07:03 21.02.2019
In diesem Jahr soll die Hauptstraße in Laas grundhaft ausgebaut werden. Eine genauere Aussage zum Bauzeitraum ist derzeit nicht zu bekommen. Quelle: Axel Kaminski
Laas

In diesem Jahr soll es tatsächlich passieren: der grundhafte Ausbau der Ortsdurchfahrt. Vorgesehen war diese Maßnahme bereits 2018. Da sie nicht zustande kam, musste die Gemeinde Liebschützberg ihren Eigenanteile, mit dem sie den Bau der Straßenbeleuchtung und der Gehwege finanziert, in dieses Jahr übertragen.

Eine Aussage, wann genau in diesem Jahr in Laas gebaut wird, war aus dem Landratsamt nicht zu erhalten. Aus dem Straßenbauamt heißt es: „Die Bauausführung ist abhängig vom Erhalt der Fördermittel. Diese wurden fristgemäß bis zum 30.10.2018 beantragt. Eine Rückmeldung zur Aussicht auf Zuwendungsgewährung seitens des Landesamtes (Landesamt für Straßenbau und Verkehr / d. Redaktion) liegt noch nicht vor“.

Geplant ist, die Hauptstraße auf einer Länge von zirka 170 Metern zu erneuern. Gebaut wird vom Containerstellplatz bis zur Kreuzung mit der Cavertitzer Straße. Der Ausbau des Knotens von Kreis- und Staatsstraße gehört zum Projekt. Vorgesehen sei dabei, den Bauzeitraum insbesondere dieses Kreuzungsbereichs möglichst kurz zu halten, um die Verkehrseinschränkungen so gering als möglich zu gestalten.

Für einen relativ kurzen Bauzeitraum spricht, dass keine Kabel oder Leitungen im Straßenkörper ausgetauscht werden müssen. „Der Baubedarf seitens der Medienträger wurde abgefragt, jedoch verneint“, erläutert das Straßenbauamt. Die Fahrbahn wird durchgängig auf einer Breite von 6,50 Meter ausgebaut. Sie soll in Asphaltbauweise ausgeführt werden. Konkret bedeute das, dass eine 35 Zentimeter dicke Frostschutzschicht aufgebaut wird, darauf eine 16 Zentimeter starke Asphalttragschicht kommt und eine Deckschicht aus Asphaltbeton den Straßenkörper abschließt.

Die Gehwege sollen mit einer Mindestbreite von zwei Metern ausgeführt. Unter das acht Zentimeter starke Betonsteinpflaster kommen vier Zentimeter Pflasterbett und 18 Zentimeter Frostschutz. In den Bereichen der Grundstückszufahrten wird die Frostschutzschicht 28 Zentimeter stark eingebaut.

Für den öffentlichen Personennahverkehr werden nach Angaben des Straßenbauamtes „die Haltestellenbereiche richtlinien- und mobilitätsgerecht hergestellt“. Dabei werde die südliche Bushaltebucht zum Haltestellenbereich umgebaut. Die nördliche Bushaltebucht werde beibehalten.

Für Anlieger sowie den Busverkehr soll während der Bauarbeiten eine innerörtliche Umleitung über den Kombinatsweg eingerichtet werden. Der überregionale Verkehr wird großräumig über Kreis- und Staatsstraßen, vom Schönaer Kreuz über Sörnewitz und Lampertswalde; Wellerswalde und Merkwitz beziehungsweise Sahlassan und Leckwitz umgeleitet.

Nach Angaben des Straßenbauamtes wurden die Gesamtkosten für die Baumaßnahme mit 285 000 Euro veranschlagt. Davon hätte der Landkreis zirka 157 000 Euro tragen..

Von Axel Kaminski

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