Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Oschatz will Eigenjagdbezirk im Stadtwald neu verpachten
Region Oschatz Oschatz will Eigenjagdbezirk im Stadtwald neu verpachten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:38 04.03.2019
Auf dem rund 120 Hektar großen Eigenjagdbezirk der Stadt Oschatz ist vor allem Rehwild zu finden. Quelle: Foto: Hauke-Christian Dittrich
Oschatz

Die Stadt Oschatz will zum 1. April ihren Eigenjagdbezirk neu verpachten. Darüber informierte der Oschatzer Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) zur vergangenen Hauptausschusssitzung. Inzwischen ist die entsprechende Ausschreibung auch im Amtsblatt der Stadt Oschatz veröffentlicht.

Bewerbungsfrist läuft am 13. März ab

Die Ausschreibung der Jagdpacht hängt unmittelbar mit dem tragischen Unfalltod von Revierförster Jan Petersen zusammen. Petersen war nicht nur Revierförster für den rund 166 Hektar großen Oschatzer Stadtwald, sondern auch Pächter des städtischen Eigenjagdbezirkes. Die Verbindung zwischen Revierförster und Jagdpächter hatte sich in den vergangenen Jahren als positive Symbiose für die Stadt erwiesen. Jetzt muss die Stadt die Jagdpacht neu regeln. Interessenten haben noch bis zum 13. März, 12 Uhr die Möglichkeit, ihre Bewerbungsunterlagen mit Angebot in der Oschatzer Stadtverwaltung abzugeben. „Wir hoffen, das wir pünktlich zum Beginn des aktuellen Jagdjahres am 1. April die Neuvergabe über die Bühne gezogen haben. Es handelt sich hier um einen richtigen Eigenjagdbezirk, der mit der Jagdgenossenschaft nichts zu tun hat“, erklärt der Oberbürgermeister.

Reh- und Schwarzwild werden bejagt

Der Eigenjagdbezirk wird auf die Dauer von zehn Jahren ausgeschrieben. Bei dem Jagdbezirk handelt es sich um ein Niederwildrevier mit einer bejagbaren Fläche von rund 120 Hektar. „Entstehende Wildschäden sind vom Pächter zu übernehmen“, wird in der Ausschreibung gefordert. Vorkommende Wildarten auf der Fläche seien in erste Linie Rehwild und Schwarzwild. Der Abschussplan für die Saison 2018 /2019 sieht 31 Stück Rehwild und drei Stück Schwarzwild vor. Der Bewerber muss einen Nachweis für seine fachliche Befähigung erbringen.

Von Hagen Rösner

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Von seiner Kanada-Reise im vergangenen Jahr zehrt das Ehepaar Röhr bis heute. Am Sonntag ließen sie interessierte Gäste in der alten Dorfschule Wellerswalde daran teilhaben.

04.03.2019

Der Balkan gilt als Heimat des Springfrosches. Doch inzwischen ist er auch in unseren Gefilden zu finden. Im Wermsdorfer Wald wies ihn der verstorbene Amphibienexperte Heinz Berger in den 1990er Jahren erstmals nach.

04.03.2019

Die Malkwitzer Wehrleiter wurden jetzt offiziell vom Gemeinderat bestätigt. Das Führungsduo Lutz Frenzel/Reiner Kutzsche kann seine Arbeit in den nächsten fünf Jahren fortsetzen.

03.03.2019