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Oschatz Oschatz zahlt Prämie für gute Erzieherinnen
Region Oschatz Oschatz zahlt Prämie für gute Erzieherinnen
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19:54 22.05.2019
Besonders gute Erzieherinnen erhalten in Oschatz jetzt eine Spitzenprämie. Quelle: Sven Bartsch
Oschatz

Um mehr Erzieherinnen für die Betreuung der Kinder in den kommunalen Tageseinrichtungen gewinnen zu können, zahlt die Stadt Oschatz künftig eine Spitzenprämie und ein Einstiegsentgelt. Das beschloss der Stadtrat jüngst einstimmig und folgte damit einem Vorschlag des für Personalfragen zuständigen Hauptamtsleiters Manfred Schade. Hintergrund ist, dass es für die Stadt zunehmend schwieriger wird, Personal für die Kindertagesstätten zu finden.

Rückkehr zur Spitzenprämie

Die Spitzenprämie beträgt einmalig 2000 Euro und wird Schades Angaben zufolge nach dem erfolgreichen Ablauf der Probezeit gezahlt. Bedingung dafür ist, dass Bewerber, die ein Arbeitsverhältnis mit der Stadt Oschatz eingehen, ihr Studium oder ihre Ausbildung mit der Bestnote 1 abgeschlossen haben. Die übertarifliche Zahlung muss jedoch anteilig wieder zurück gezahlt werden, falls die Erzieherinnen oder Erzieher vor Ablauf des dritten Beschäftigungsjahres wieder ausscheiden.

Für die Kinderbetreuung in den kommunalen Kitas sucht die Stadt Oschatz Personal. Als Anreiz gibt es dafür künftig einen finanziellen Bonus. Quelle: picture alliance / Monika Skolim

Die Spitzenprämie ist mit der Einführung des Haustarifvertrages für die Beschäftigten der Stadt Oschatz im Jahr 2015 abgeschafft worden. „Als es sie noch gab, haben wir damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Warum sollten wir es also nicht erneut damit versuchen“, erklärte Manfred Schade die weiteren Beweggründe für die Entscheidung, die Prämie wieder einführen zu wollen. FDP-Stadtrat Falk Zschäbitz regte an, die Prämienzahlung nur auf das Jahr 2019 zu begrenzen. Dieser Antrag wurde zur Abstimmung gestellt, jedoch mehrheitlich abgelehnt.

Höheres Einstiegsgehalt

Das Einstiegsentgelt als zweiter Teil des Beschlusses sieht vor, Bewerbern mit einem Notendurchschnitt von 2,0 oder besser und mit einer Berufserfahrung von weniger als einem Jahr nach der Entgeltstufe 2, statt wie bisher nach Entgeltstufe 1, zu vergüten. Dies bedeutet eine monatliche Gehaltssteigerung von 171 Euro. Bisher wurde die Höhergruppierung erst gewährt, wenn neue Angestellte mindestens ein Jahr lang in einer Oschatzer Einrichtung beschäftigt waren.

Von Christian Kunze

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