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Oschatz Oschatzer Feuerwehrangehörige bekommen ab Juli höhere Aufwandsentschädigung
Region Oschatz Oschatzer Feuerwehrangehörige bekommen ab Juli höhere Aufwandsentschädigung
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16:57 13.05.2019
Die Oschatzer Feuerwehrkameraden leisten mehr und bekommen dafür künftig auch mehr. Quelle: Tilo Wallrodt
Oschatz

Die ehrenamtlichen Oschatzer Feuerwehrkameraden bekommen künftig eine höhere Aufwandsentschädigung pro Einsatz für ihre geleistete Arbeit. Begründet wird dies seitens der Verwaltung mit dem gestiegenen Einsatzaufkommen in den zurückliegenden fünf Jahren, dem erhöhten Aufwand durch Pflege und Wartung der Einsatztechnik und Veränderungen in der Struktur der Wehren.

Stetig steigende Einsatzzahlen

So war es in den vergangenen Jahren zunehmend schwieriger, die Einsatzbereitschaft in den Ortswehren Limbach, Leuben und Merkwitz aufrecht zu erhalten. Diese Abteilungen wurden aufgelöst. Eventuell ist in Limbach und Leuben die Einrichtung einer Wasserwehr, analog zu Merkwitz, möglich. Konkrete Zahlen lagen dem Stadtrat zum Beschluss der Erhöhung vor. Standen 2013 noch 94 Einsätze zu Buche, waren es 2014 insgesamt 144, 2015 bereits 172 und 2016 wieder 170 Einsätze. Es folgten 2107 mit 214 Alarmierungen und vergangenes Jahr mit 338. Im laufenden Jahr liegt die Zahl die Zahl der absolvierten Einsätze bei reichlich 100.

Ein Holzlagerbrand in Schmorkau und weitere Brände sorgten im trockenen Sommer 2018 für einen Einsatzrekord bei der Feuerwehr Oschatz. Quelle: Feuerwehr Riesa

Bis dato erhielten Angehörige der Feuerwehr für einen geleisteten Einsatz acht Euro. Nach einem Besuch der Feuerwache in Oschatz favorisierte die CDU-Fraktion im Oschatzer Stadtrat eine Anhebung der Vergütung pro Einsatz auf zwölf Euro. Mit dem gleichen Ziel gehen die Bewerber der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in den Wahlkampf für die Stadtratswahl. Die Oschatzer Verwaltung kam diesem Ziel jetzt auf halbem Wege entgegen und legte die Entschädigung pro Einsatz mit zehn Euro fest.

Mehrheit für 12 Euro

Stadtrat Holger Schmidt, Mitglied der CDU-Fraktion, stellte im Namen seiner Fraktion den Antrag, statt der zehn Euro künftig doch die ursprünglich erwogenen zwölf Euro pro Einsatz zu zahlen. Dieser Antrag wurde zur Abstimmung gestellt und bekam eine Mehrheit. Somit erhalten die aktiven Feuerwehrangehörigen ab dem 1. Juli 2019 eine Aufwandsentschädigung von zwölf Euro. Schmidt betonte im Nachgang dieser Entscheidung, dass Investitionen in die Feuerwehr nicht allein den Einsatzkräften selbst zugute kommen. „Letztlich ist dies eine Investition in die Sicherheit aller Bürger im Stadtgebiet, den Ortsteilen und darüber hinaus. Diese Anerkennung kommt also auch jenen zugute, die im Ernstfall vom lebensrettenden Ehrenamt der Feuerwehr profitieren.“

Von Christian Kunze

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