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Oschatz Oschatzer Kirchenbriefmarke neu aufgelegt
Region Oschatz Oschatzer Kirchenbriefmarke neu aufgelegt
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19:59 29.08.2019
Sonnenuntergang St. Aegidienkirche Oschatz Motiv Briefmarke Förderverein. Quelle: Thomas Malik
Oschatz/Riesa

Kurz vor der Erhöhung des Briefportos wurden sie herausgebracht, jetzt sind sie, mit angepassten Werten, wieder neu aufgelegt – die Briefmarken des Oschatzer Kirchenfördervereins „Rettet St. Aegidien“. Mit diesem Souvenir wird das Doppeljubiläum gewürdigt. 2019 erinnert der Verein zum einen an 170 Jahre Wiederaufbau nach dem großen Stadtbrand 1849 und 120 Jahre Einzug der letzten Türmer im Jahr 1899, Anna und Paul Quietzsch.

Porto plus Spende

Ausgehend von einer Idee des Vereinsmitglieds, Türmerteam-Angehörigen und Briefmarkensammlers Lutz Naake, brachten die Vereinsmitglieder ein Fotomotiv der Oschatzer Stadtkirche, aufgenommen vom Oschatzer Fotografen Thomas Malik, auf ein Wertzeichen der Deutschen Post. Das besondere an den Marken ist neben dem lokalen Motiv ist der Preis, mit dem man einen Beitrag zum Erhalt des Wahrzeichens leisten kann.„Erhältlich sind die Briefmarken zu einem Wert von 60 Cent plus 15 Cent als Spende und 80 Cent plus 15 Cent Spende“, teilt der Vorsitzende des Vereins, Hans-Günter Sirrenberg, mit. Erworben werden können sind die Marken in der Oschatz-Information am Neumarkt sowie in der Türmerwohnung.

Verein bei größtem Volksfest dabei

Womöglich gehören zu den Käufern und Sammlern Menschen aus ganz Sachsen und darüber hinaus. Denn am Wochenende vom 6. bis zum 8. September werden die Oschatzer Kirchenretter beim größten Volksfest des Freistaates, dem Tag der Sachsen, dieses Jahr in Riesa, wieder mit von der Partie sein. Im Gepäck haben sie nicht nur geballte Informationen zu Kirche und Türmerstübchen, sondern auch historische Kostüme und den lebensgroßen Aufsteller des derzeitigen hauptamtlichen Türmers Alexander Nitsche. Jedoch fehlt diesem Abbild das Gesicht. Anstelle dessen klafft in dem Aufsteller ein Loch. Dort kann jeder Besucher seinen Kopf hineinstecken und einmal im Leben selbst Türmer sein – und sei es nur für ein Foto als Erinnerung.

Von Christian kunze

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