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Oschatz Oschatzer Konfirmanden pflanzen 50 Erlen
Region Oschatz Oschatzer Konfirmanden pflanzen 50 Erlen
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18:00 22.04.2019
Jasmin Beuchler, Charlotte Doßmann und Anna Nitsche (v.l.) pflanzen eine Erle. Video: www.lvz.de/Region/Oschatz Quelle: Foto: Frank Hörügel
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Oschatz

Wenn alles gut geht, werden die 16 Mädchen und Jungen eines Tages zu ihren Kindern sagen können: Dieses Wäldchen haben wir gepflanzt. Bis dahin werden noch ein paar Jahre vergehen. Denn die Stämmchen der 50 Erlen, die jetzt von den Konfirmanden der evangelischen Kirchgemeinde Oschatz gepflanzt wurden, sind erst etwa einen Meter hoch.

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„Das ist eine Aktion unserer Konfirmanden-Gruppe, wir wollen etwas für die Umwelt tun“, erklärte Jasmin Beuchler (14) ihre Motivation. Die Idee zu dieser Aktion stammt von Sandra Zehme, die dabei von der Pfarramts-Mitarbeiterin Claudia Jentzsch und der Gemeindepädagogin Silvana Elbel-Ochocki unterstützt wurde. „Die Jugendlichen sollen hier Wurzeln schlagen, sich selbst verwurzeln“, sagte Sandra Zehme. Fachlichen Beistand holten sie sich von Rüdiger Häge, dem Forstbeauftragten der evangelischen Landeskirche Sachsen und dem früheren Chef der Oschatzer Stadtgärtnerei Eckhard Aust.

Konfirmanden pflanzen Erlen in Oschatz. Quelle: Frank Hörügel

Als Standort für das künftige Erlen-Wäldchen der Konfirmanden wurde eine feuchte Wiese nahe der Döllnitz am Dreibrückenweg ausgesucht. Das Grundstück gehört der Kirche. Am Dreibrückenweg mussten vor etwa zwei Jahren aus Sicherheitsgründen große Pappeln gefällt werden. Einige größere Erlen stehen hier bereits.

Gitter schützen vor Bibern

Die Stämme der frisch gepflanzten Bäumchen werden mit Gittern gegen hungrige Biber geschützt, die es in der nahen Döllnitz gibt. Und wird die Neuanpflanzung mit dem feuchten Untergrund auch zurecht kommen? In dieser Beziehung hat Garten-Experte Eckhard Aust keine Befürchtungen: „Erlen brauchen nasse Füße.“

Von Frank Hörügel

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