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Oschatz Oschatzer Sparte „Erich Billert“ stellt sich der Landeskonkurrenz
Region Oschatz Oschatzer Sparte „Erich Billert“ stellt sich der Landeskonkurrenz
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00:37 20.04.2018
„Erich Billert“-Spartenchef Christoph Senkel hofft auf Wettbewerbserfolg. Quelle: SB
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Oschatz

Der Kleingartenverein Oschatz-Süd, Anlage „Erich Billert“ beteiligt sich 2017 am regelmäßig ausgelobten Landeswettbewerb „Gärten in der Stadt“ vom Landesverband Sächsischer Kleingärtner und dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden. Das teilte Andreas Zschau, Vorsitzender des Regionalverbandes der Kleingärtner Torgau-Oschatz, jetzt mit.

In diesem Jahr steht der Wettbewerb unter dem Motto „Kleine Gärten – bunte Vielfalt“. Es haben sich 22 Vereine aus 15 Verbänden beworben, um ihre Anlagen von der Prüfungskommission unter die Lupe nehmen zu lassen. Dies geschieht alle vier Jahre, um den beteiligten Sparten auch eine Chance auf Entwicklungen zu geben. Ziel ist es außerdem, die Öffentlichkeit stärker auf Leistungen und das Wirken der Kleingärtner für die Gesellschaft aufmerksam zu machen. Denn, so betont Zschau, Kleingartenvereine seien fester und wichtiger Bestandteil der Kommunen. Es müsse Wechselwirkungen zwischen ihnen geben.

Geleitet wird die Jury vom Präsidenten des Landesverbandes der Sächsischen Kleingärtner, Peter Paschke. Die Bewertungsrundgänge fanden in der Zeit vom 13. Juni bis zum 7. Juli statt, Auftakt war im Landkreis Erzgebirge. In der Oschatzer Anlage waren die Verantwortlichen dafür bereits am 5. Juli zu Gast, informiert Andreas Zschau.

Die Schwerpunkte, auf die bei der Beurteilung der einzelnen Anlagen im Freistaat besonderer Wert gelegt wird, sind städtebauliche Einordnung, Planung, Entwicklung und Sicherung der Parzellen, der Fokus auf Umwelt- und Naturschutzprojekte, ökologische Strategien und daraus abgeleitete Maßnahmen, soziale Projekte und bürgerschaftliches Engagement des Vereins und seiner Mitglieder, die Gestaltung und Nutzung der einzelnen Parzellen sowie die Qualität und das Maß an Kreativität und Individualität der Bewerbungsunterlagen.

Von Christian Kunze