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Oschatz Oschatzer Theater-Mode bekommt eigenen Laufsteg
Region Oschatz Oschatzer Theater-Mode bekommt eigenen Laufsteg
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14:56 04.09.2018
Theater im E-Werk mit Pädagogin Jacqueline Ziegeler-Jentzsch Quelle: christian kunze
Oschatz

Am Sonnabend, dem 8. September findet die 18. Modenacht statt. Die Werbegermeinschaft lädt dazu ab 16 Uhr in die Innenstadt ein. Die OAZ stimmt auf den Tag ein – mit der Serie „Oschatz macht sich chic“. Heute geht es um eine kleine Frau, die große Gesten mag und viele Kostüme mitbringt. Theaterpädagogin Jacqueline Ziegeler-Jentzsch verwandelt die Lutherstraße in eine Bühne.

Schminken, Basteln und Verkleiden – der Stand des soziokulturellen Zentrums E-Werk Oschatz in der Lutherstraße gibt am Sonnabend Einblicke in das neue Angebot in der Lichtstraße. Die Döbelnerin macht das Pflaster zu „Brettern, die die Welt bedeuten“. Sie bringt ihren Kostümfundus mit, lädt Besucher jeden Alters zur Anprobe ein und gibt ihnen so die Möglichkeit, in eine Rolle zu schlüpfen, die sie schon immer einmal spielen wollten.

Schauspieler gesucht

Vereinsmitglieder und weitere Unterstützer haben zudem zugesagt, mit der 1,53 Meter großen Fachfrau kleine Szenen darzubieten. „Kommen Sie einfach in die Lutherstraße, entdecken Sie, was es dort zu sehen gibt, schauen Sie uns über die Schulter. Bei der ein oder anderen Mitmach-Aktion können Sie zudem erfahren, ob ein Schauspieler in Ihnen steckt“, wirbt Jacqueline Ziegeler-Jentzsch.

Vor drei Wochen startete die Fachfrau mit einer Hand voll Workshops rund um das darstellende Spiel. Die Kleinkunstbühne im E-Werk wurde so zu einem winzigen Schauspielhaus. Immer dienstags bis donnerstags widmet sie sich verschiedenen Alters- und Zielgruppen. Ihr Wunsch ist es, mit Hilfe dieser Gruppen ein Bürgertheater in der Stadt zu etablieren. Das geht ab drei Jahren im „Sausewind“ los, beinhaltet aber auch einen Jugendtheaterclub (donnerstags ab 18 Uhr, ab 14 Jahre. Die Projekte sind unterschiedlich gut angelaufen. Der Energiewirbel für die 6- bis 13-Jährigen ist mit 25 Kindern schon übervoll. „Wir werden die Gruppe teilen. Bis das geschafft ist, gilt ein Aufnahmestopp. Danach können sich wieder Jungen und Mädchen anmelden“, so Jentzsch.

Kooperation mit Trommelgruppe

Getrennt nach Geschlechtern bietet die Theaterpädagogin dienstags Geflüchteten die Chance, ihr Schicksal aufzuarbeiten. Hier zeichnet sich eine Kooperation mit der von Thomas Konopka geleiteten Trommelgruppe und damit eine Verschmelzung von Musik und Theater ab.

Schließlich haben Spielbegeisterte ab dem 16. Lebensjahr immer mittwochs ab 19 Uhr eine Bühne für Improvisationssport, bei dem Erlebnisse des Alltags künstlerisch verarbeitet werden können.

Von Christian Kunze

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