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Oschatz Oschatzer können in Canitz Sternschnuppen gucken
Region Oschatz Oschatzer können in Canitz Sternschnuppen gucken
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18:00 12.08.2019
Noch bis zum 24. August können die Sternschnuppen der Perseiden (Bildmitte) beobachtet werden. Quelle: Foto: dpa
Oschatz/Canitz

Wer der Erfüllung seiner heimlichen Herzenswünsche ohne große Anstrengungen und mit Unterstützung von Profis etwas nachhelfen möchte, der sollte sich am Dienstagabend auf den Flugplatz Canitz zwischen Oschatz und Riesa begeben. Letztmalig in diesem August laden die Sternfreunde Riesa in der Nacht vom Dienstag zu Mittwoch von 22 bis 4 Uhr zur gemeinsamen Sternschnuppennacht ein, um Sternschnuppen des Meteorstroms Perseiden zu beobachten.

Beobachtungsbedingungen nicht so gut

Allerdings, schränkt Stefan Schwager von den Riesaer Sternenfreunden ein, seien die Beobachtungsbedingungen in diesem Jahr „nicht so doll“. In der Nacht zum Sonntag seien vom Flugplatz Canitz aus lediglich 60 Sternschnuppen gezählt worden. „In den vergangenen 20 Jahren haben wir in den Perseiden-Zeit durchschnittlich 350 Sternschnuppen pro Nacht gezählt“, sagt Schwager. Grund für die magere Ausbeute ist, dass in diesem Jahr der helle Mond das Beobachten beeinträchtigt. Am Dienstag geht der Fast-Vollmond in Oschatz 19.50 Uhr auf und am Mittwoch erst 3.19 Uhr wieder unter.

Decke oder Liege nicht vergessen

Nichtsdestotrotz lädt Schwager auch alle Sternen-Fans aus der Region Oschatz zum gemeinsamen Sternschnuppen-Gucken mit fachlicher Begleitung ein: „Unser Angebot ist kostenlos. Man sollte sich etwas zu essen und zu trinken mitbringen und eine Decke oder eine Liege nicht vergessen.“ Denn beim Beobachten des Sternenhimmels sollte man am besten auf dem Rücken liegen, um einen möglichst weiten Blickwinkel nach oben zu haben.

2020 bessere Bedingungen

Wer die Erfüllung seiner sternschnuppen-basierten Wünsche noch ein Jahr zurück stellen kann, der sollte das tun. Denn im nächsten Jahr wird der Meteorstrom der Perseiden bei klarem Himmel wieder besser zu beobachten sein. „2020 haben wir in dieser Zeit wieder mondlose Nächte“, nennt Schwager den Grund.

Die Perseiden sind ein jährlich in der ersten Augusthälfte wiederkehrender Meteorstrom, der in den Tagen um den 12. August ein deutliches Maximum an Sternschnuppen aufweist. Der Radiant, der scheinbare Ursprung dieses Stroms, liegt im namensgebenden Sternbild Perseus, nahe der Grenze zur Kassiopeia. Weil sich die Erde auf das Sternbild Perseus zubewegt, scheinen die Schnuppen aus diesem Sternbild in alle Himmelsrichtungen auszustrahlen.

Von Frank Hörügel

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