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Oschatz Pendule aus Paris ist Schatz der Woche in Wermsdorf
Region Oschatz Pendule aus Paris ist Schatz der Woche in Wermsdorf
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07:00 07.10.2019
Diese prächtige Uhr kam auf Betreiben des Grafen Brühl aus Paris nach Dresden.  Quelle: Foto: Wolfgang Sens
Wermsdorf

Aktuell wird im Wermsdorfer Schloss Hubertusburg an die Glanzzeit der herrschaftlichen Anlage erinnert: Bis 3. November ist die Sonderschau „Friedrich August und Maria Josepha – das verlorene sächsische Rokoko“ zu sehen. Dazu haben die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zahlreiche Schätze aus ihren Ausstellungen und Depots geholt. Hier zeigen wir jeweils einen „Schatz der Woche“, für den sich bereits der Weg ins Schloss Hubertusburg lohnt.

Bevor die Besucher den dritten Raum in der Beletage betreten, zieht eine beeindruckende Uhr die Aufmerksamkeit auf sich. Diese Pendule aus dem Jahr 1739 besticht vor allem durch ihre meisterlichen Beschläge, die das Ganze zu einem Prachtstück des Rokoko machen. Es ist dem Grafen Brühl zu verdanken, dass dieses Kunstwerk nach Dresden kam. Denn Brühl selbst war nicht nur Kenner und leidenschaftlicher Sammler, sondern verstand sich auch als Kunstförderer. Er kaufte zahlreiche Werke für das Haus Wettin an, die heute noch in Museen und Sonderausstellungen die Besucher begeistern.

Die in Wermsdorf ausgestellte Pendule stammt aus der Werkstatt des Ebenisten – also eines Könners der Furnierarbeiten – Jean-Pierre Latz und gehört laut Ausstellungskatalog zu den wichtigsten französischen Uhren aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Dresden. Ursprünglich stand die Uhr auf einem zugehörigen Sockel, was das Ensemble auf eine Höhe von 2,80 Meter brachte. Hier wurde Messing mit Einlagen aus Schildpatt, Perlmutt und farbig unterlegtem Horn versehen. Außerdem wurden feuervergoldete Bronzebeschläge eingesetzt. Das nicht restaurierte Zifferblatt ist ebenfalls aus Bronze und hat emaillierte Ziffern. Eine Herkulesfigur unterhalb des Zifferblattes und das Brühlsche Wappen darüber sowie viele weitere Verzierungen verdienen einen zweiten Blick machen die Pendule zu einem besonders opulenten Schatz.

www.skd.museum/hubertusburg

Von Jana Brechlin

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