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Oschatz Poller im Oschatzer Stadtzentrum bleiben unten
Region Oschatz Poller im Oschatzer Stadtzentrum bleiben unten
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19:47 31.07.2019
Einer der ungenutzten Barrierepoller im Oschatzer Stadtzentrum, die die Einfahrt in die Sporerstraße verhindern sollen – sofern sie genutzt würden. Quelle: Christian Kunze
Oschatz

Am Übergang des Oschatzer Altmarktes zur Sporerstraße befinden sich ausfahrbare Barrieren aus Metall. Die pfahlförmigen Poller auf Höhe der Ladestationen für die Elektrofahrräder, hat ein Neumarkt-Anwohner beobachtet, werden jedoch nie für den Zweck genutzt, für den sie einst geschaffen worden sind.

„Das hat dann zur Folge, dass jeder mit seinem Fahrzeug in die Sporerstraße, eine Fußgängerzone, fahren kann. Da sehe ich ein Gefahrenpotenzial. Denn normalerweise ist das nur jenen genehmigt, die etwas anliefern, Waren für Geschäfte beispielsweise“, so der Anwohner, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Es führe mitunter auch dazu, dass Lieferfahrzeuge nicht die vorgeschriebenen Wege nutzen. „Warum werden die Poller nicht genutzt? Sie müsste nur im Bedarfsfall von berechtigten Personen abgesenkt werden“, so der Anwohner.

Appell an Straßenverkehrsordnung

Auf Nachfrage bei der Stadtverwaltung Oschatz bestätigt die Sprecherin Anja Seidel, dass die Poller schon seit einigen Jahren nicht mehr in Betrieb sind. „Grundsätzlich regeln in Deutschland Verkehrsschilder den Verkehr. Ihnen ist Folge zu leisten. Und damit ist die Einfahrt in die Sporerstraße verboten“, verweist Seidel auf geltendes Recht. Die Zufahrt zum „Hotel und Gasthaus zum Schwan“ sei jederzeit über die Badergasse am Neumarkt gewährleistet – auch wenn einige sich andere Wege dafür suchen.

Ein der Poller in der Sporerstraße in Oschatz Quelle: Christian Kunze

Die Lieferzeiten für die Geschäfte in der Sporerstraße und den Wochenmarkt, betont die Sprecherin, seien genau festgelegt. Andere Fahrzeuge als jene, die die genannten Aufgaben erledigen, dürften generell nicht in die Sporerstraße einfahren. Die Poller, welche vor vielen Jahren aufgebaut wurden, bedürften zudem eines außerordentlich hohen Pflegeaufwands. „Die ungebundenen Fugen des Straßenpflasters in der Sporerstraße haben zur Folge, dass in die Schächte der Poller Sand eingetragen wird, welcher dann die Funktion der Poller beeinträchtigt. Das würde eine laufende Wartung nach sich ziehen“, erklärt Anja Seidel.

Für den Winterdienst bildeten die Poller, als sie noch regelmäßig genutzt worden sind, unerwünschte Hindernisse, bei sehr kalten Temperaturen funktionierte darüber hinaus der Mechanismus nicht richtig. „Die Stadt hat nicht vor, die Poller-Anlagen wieder in Betrieb zu nehmen und fordert die Verkehrsteilnehmer vielmehr auf, sich an die Einfahrtsverbote zu halten“, resümiert die Sprecherin.

Von Christian Kunze

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