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Oschatz Roboter machen Schule: Collm-Region beim Projekt der IHK Leipzig mit dabei
Region Oschatz Roboter machen Schule: Collm-Region beim Projekt der IHK Leipzig mit dabei
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05:02 09.07.2019
Die Allianz für Robotik an der Schule. Mit 100 000 Euro wollen Jörg Heynoldt (l.) und Kristian Kirpal einen Lanze für neue technische Voraussetzen an den Schulen der Region brechen. Quelle: Foto: Anja Jungnickel
Oschatz

Mit dem Digitalpakt werden in den kommenden Jahren in den Schulen der Collm-Region optimale Voraussetzungen für das Lernen im digitalen Zeitalter geschaffen. Doch die Industrie- und Handelskammer Leipzig denkt jetzt schon einen Schritt weiter. Der Leipziger Wirtschaftsverband zum dem auch zahlreiche Mitgliedsbetrieben in der Oschatzer Region will mehr Robotik an die Schulen bringen.

Projekt startet zu neuen Schuljahr

Mit dem deutschlandweit einzigartigen Schulprojekt „Robotik im Schulalltag“ unterstützt die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig Schulen in der Region Leipzig mit Roboterbausätzen und Kursleiterschulungen für den Einstieg in Robotik-Angebote. Einen symbolischen Scheck in Höhe von 100 000 Euro überreichte Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig, an Jörg Heynoldt, Leiter des Landesamtes für Schule und Bildung Standort Leipzig.

Zum neuen Schuljahr finanziert die IHK zu Leipzig insgesamt 158 interessante und altersgerechte Roboterbausätze für 32 Schulen und unterstützt die Schulen bei der Qualifizierung von Robotik-Kursleitern. Aus der Oschatzer Region dürfen sich die Grundschule Tintenklecks aus Mügeln sowie die Goetheschule in Mügeln und die Oberschule in Wermsdorf über Roboterbausätze freuen.

IHK fördert Mobilität zu Veranstaltungen

Zudem werden 17 Schulen mit Mobilitätsprämien bei Fahrten zu auswärtigen Angeboten bezuschusst. Mobilitätsprämien erhalten in der Collm-Region ebenfalls die Grundschule Tintenklecks aus Mügeln, die Evangelische Apfelbaumschule in Schweta, die Grundschule in Dahlen, die Oberschule Wermsdorf sowie die Goetheschule in Mügeln. Für das IHK-Projekt hatten sich insgesamt 82 Schulen aller Schularten und damit fast jede vierte Schule der Region Leipzig beworben.

Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig und selbst Geschäftsführer einer Unternehmens aus Wermsdorf: „Mit der faszinierenden Welt der Robotertechnik lassen sich Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise für Elektronik, Technik, Mechanik und Programmierung begeistern. Diese Fähigkeiten gewinnen mit der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung in immer mehr Berufsfeldern an Bedeutung. Deshalb macht sich die IHK dafür stark, Robotik-Angebote nachhaltig in den Schulalltag zu integrieren. Die große Resonanz auf unsere Initiative freut uns sehr. Die Schulen wollen Robotik im Unterricht oder Ganztagsangebot einbinden. Wir sehen hier auch den Freistaat Sachsen in der Pflicht, den Schulen die benötigten Mittel zur Verfügung zu stellen. Robotik in den Schulen zu verankern, ist eine Investition in den Fachkräftenachwuchs von morgen.“

Robotik-Kurse für Schulen

Die 32 Schulen – darunter elf Gymnasien, zehn Oberschulen, neun Grundschulen, ein Berufliches Schulzentrum und eine Förderschule – erhalten über das IHK-Projekt jeweils bis zu sechs Roboterbausätze, abhängig von der bereits vorhandenen Ausstattung.

Für die Schulung von Kursleitern werden in Kooperation mit dem RobertaRegioZentrum Leipzig zwei Crash-Kurse noch in der Schulvorbereitungswoche im August und ein Zusatzkurs im November angeboten. Eine besondere Unterstützung erhalten zudem 17 Schulen: Sie werden mit insgesamt 6000 Euro für Fahrtkosten zu auswärtigen Angeboten wie der Inspirata, dem First-Lego-League Regionalwettbewerb, dem World Robot Olympiad 2020 und Robotik-Kursen bei der Messe „modell-hobby-spiel“ bezuschusst. Oft gibt es in ländlichen Schulen Interesse, mangelt es aber an der Finanzierung der Fahrtkosten.

Von Hagen Rösner

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