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Oschatz Sachsens Sensenmäher ermitteln ihre Besten bei Meisterschaft in Oschatz
Region Oschatz Sachsens Sensenmäher ermitteln ihre Besten bei Meisterschaft in Oschatz
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14:18 06.06.2016
Wettkämpferin Katrin Müller, Mitglied der „Salbitzer Sensen Ladies“, senst in Oschatz bei der offen Sachsenmeisterschaft, was das Zeug hält. Quelle: Foto: Dirk Hunger
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Oschatz/Salbitz

Wodurch zeichnen sich gute Gastgeber bei Wettkämpfen aus? Sie preschen nicht nach vorne und lassen anderen den Vortritt. So haben es auch die Salbitzer bei den diesjährigen offenen Sachsenmeisterschaften im Mähen mit der Sense gemacht. Nur in einer Kategorie, dem Mannschaftsmähen der Frauen, finden sich die Salbitzer dem Namen nach wieder. Hier holten die Salbitzer Sensen Ladies den Titel – die Konkurrenz war mit nur einer weiteren Mannschaft jedoch auch nicht sehr groß.

Größer war die Konkurrenz im Mannschaftsmähen der Männer. Auf einer Wiese der Agrargenossenschaft Altoschatz-Merkwitz hinter dem Rosensee traten im Finale sechs Teams gegeneinander an. Sachsenmeister sind die Männer aus dem Murrtal in Baden-Württemberg. Die amtierenden Weltmeister setzten sich gegen die Salbitzer Kümmerlinge und die Salbitzer Senioren (über 60 Jahre) durch. I

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Im Einzelmähen schnitt ebenfalls ein Murrtaler am besten ab: Matthias Kübler ist Sachsenmeister 2016 und ließ den amtierenden thüringischen Landesmeister André Schneider sowie Eik Illing hinter sich. Illing wiederum ist bester Sensenmäher in der Königsklasse (Sensenblattlänge über 90 Zentimeter). Weitere Teilnehmer aus der Region konnten bei der 20. Auflage Siege erringen. So setzt Jonas Müller aus Mannschatz seinen Erfolgskurs fort. Er ist Jugendmeister 2016. Ebenfalls aus Mannschatz kommt die Siegerin im Einzelmähen. Katrin Buggisch mähte sich zum Titel.

Hartmut Sander, Salbitzer Sensen-Veteran, ist federführend bei der Organisation durch den Salbitzer Dorfverein. „Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Durch den Zulauf der Gäste der Kleinen Gartenschau hatten wir wesentlich mehr Publikum als sonst auf heimischem Boden in Salbitz“, freut er sich.

Von Christian Kunze

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