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Oschatz Sonderschau im Schloss Hubertusburg verlängert
Region Oschatz Sonderschau im Schloss Hubertusburg verlängert
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16:16 13.09.2019
Die Sonderschau im Wermsdorfer Schloss Hubertusburg wird verlängert.  Quelle: Wolfgang Sens
Wermsdorf

Die Sonderschau im Wermsdorfer Schloss Hubertusburg wird verlängert. Ursprünglich sollte die Schau „Friedrich August und Maria Josepha – das verlorene sächsische Rokoko“ lediglich bis zum 6. Oktober zu sehen sein. Wie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Zusammenarbeit mit dem Schlösserland Sachsen am Freitag mitteilten, haben seit April weit mehr als 30 000 Besucher meisterhafte Kunstwerke und multimediale Animationen im größten Jagdschloss Sachsenserlebt. Deshalb wird die Ausstellung nun bis zum 3. November geöffnet sein.

Spannendes Erlebnis alter Pracht

„Wir sind begeistert, dass die erste gemeinsame Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und des Schlösserland Sachsen auf so großes Interesse stößt. Es ist uns daher eine besondere Freude, dass wir die Möglichkeit der Ausstellungsverlängerung erhalten haben und so noch mehr Gästen dieses spannende Erlebnis alter Pracht und bewegender Geschichte bieten können“, so Claudia Brink, Projektleiterin an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

40 000 Gäste sind das Ziel

„Wir waren schon einige Zeit deshalb im Gespräch. Toll, dass wir so eine hochkarätige Ausstellung jetzt noch länger in Wermsdorf haben“, freut sich Bürgermeister Matthias Müller (CDU) über die Verlängerung. Jetzt gelte es, bis November noch einmal richtig Gas zu geben. „Wir wollen auf jeden Fall 40 000 Besucher erreichen – gerne auch noch mehr“, gab er das Ziel vor.

Führungen ausgeweitet

Auch bei den Gästeführern ist die Freude über die Entscheidung groß. „Wir sind darüber ganz glücklich“, sagt Martina-Elvira Lotzmann und versichert: „Wir bleiben auch bis 3. November mit im Boot.“ Der Zuspruch sei anhaltend groß. „Vor allem am Wochenende haben wir oft das Schloss voll mit Gästen“, macht sie deutlich. Deshalb habe man schon vor einiger Zeit das Angebot an öffentlichen Führungen erweitert auf bis zu vier pro Tag. Gerade Interessenten, die in Gruppen nach Wermsdorf kommen, rät die Gästeführerin dringend, vorab eine Führung zu vereinbaren. Aktuell sei man dabei, ein Programm für die Herbstferien zu erarbeiten, mit dem noch einmal speziell Kinder einen Einblick in die Sonderschau und die Schlossgeschichte erhalten sollen.

Café setzt Betrieb fort

Jetzt komme es darauf an, dass die Verlängerung in weiten Kreisen beworben wird, damit auch möglichst viele Menschen noch nach Wermsdorf kommen, die bisher nicht die Gelegenheit hatten, die Ausstellung zu besuchen, meint Martina-Elvira Lotzmann. Das wünscht sich auch Olav Praetsch. Der Chocolatier, der gegenüber vom Haupteingang im Rundflügel das Schlosscafé betreibt, will dort auch bis 3. November süße Köstlichkeiten und Erfrischungen anbieten – obwohl in der Produktion im Bischofsweg bereits das Weihnachtsgeschäft beginnt. „Wir freuen uns, dass die Schau länger geöffnet ist und setzen alles daran, die Besucher auch weiter im Café zu verwöhnen“, sagt er.

Geöffnet täglich 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen. Eintritt sieben Euro, ermäßigt fünf Euro. Öffentliche Führungen finden dienstags bis donnerstags immer 11.30 und 14 Uhr statt. Außerdem freitags 11 Uhr, 11.30 Uhr und 14 Uhr und sonnabends und sonntags zusätzlich zu diesen Zeiten noch um 15 Uhr.

Von Jana Brechlin

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