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Oschatz Sozialdemokraten der Collm-Region setzen Hoffnungen auf Roman Becker
Region Oschatz Sozialdemokraten der Collm-Region setzen Hoffnungen auf Roman Becker
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13:33 24.01.2018
Wolfgang Gans, Ursula Schad, Ursula Fritzsche, Volkmar Winkler, Detlev Mattis, Thomase Hirsemann und Roman Becker Quelle: christian kunze
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Frischer Wind im SPD-Ortsverband Döllnitztal: Mit der jüngsten Neuwahl des Vorstandes ist den Sozialdemokraten der Collm-Region ein Generationswechsel an der Spitze gelungen. Die personell sehr schmal aufgestellte Gruppe kann in ihrem Vorstand nun Jugend und Erfahrung miteinander verbinden – „eine solide Grundlage, um weiter zu gestalten und Arbeit für die Bürger zu machen“, brachte es die scheidende Vorsitzende Ursula Fritzsche auf den Punkt.

Landtagsabgeordneter Volkmar Winkler als Mitstreiter

Mit dem Landtagsabgeordneten Volkmar Winkler haben die „Döllnitztaler“ zudem einen Mitstreiter, der Signale in Richtung Landesregierung setzen kann. Seine Arbeit im Innenausschuss belegt das, auch wenn er durch diese Belastung den Vorsitz des Kreisverbandes Nordsachsen abgeben musste. Am Rande der Ortsverbandsversammlung spielte auch die Entsendung von Delegierten zu Kreis- und Landesparteitag eine Rolle. „Überstürzen müssen wir nichts, durch die vorgezogene Neuwahl sind wir sehr zeitig dran, wir können immer noch nachnominieren“, brachte es Winkler auf den Punkt.

SPD setzt sich für Flüchtlinge ein

Ursula Fritzsche legte in ihrem letzten Rechenschaftsbericht als Vorsitzende Zeugnis über die zurückliegenden zwei Jahre ab. Monate, die geprägt waren vom Bundestagswahlkampf und der Flüchtlingspolitik. So setzte sich die SPD an der Basis für die beiden Gruppen unbegleiteter minderjähriger Ausländer (UMAs) in Olganitz und Lampersdorf ein. Im Rahmen des Internationalen Frauentages würdigten sie Anja Kohlbach vom Bündnis für Demokratie, Menschlichkeit und Toleranz in Oschatz für deren koordinierende Arbeit bei den Integrationsbemühungen von Asylbewerbern in der Stadt.

Darüber hinaus habe man jedoch die Hauptaufgabe, nämlich Präsenz in der Bevölkerung zu zeigen, nicht vernachlässigt. Mit kommunalpolitischen Aktionen um Schwerpunkte wie die finanzielle Ausstattung von Kommunen oder die Problematik der Abwasserentsorgungskosten sei es gelungen, die Menschen zu erreichen, schätzte Ursula Fritzsche resümierend ein.

Vier Eintritte und zwei Austritte von Mitgliedern

Vier Eintritte stehen in den zurückliegenden 24 Monaten zwei Austritten gegenüber. Die Zugänge schreibt Roman Becker dem Phänomen „Schulz-Zug“, bezogen auf den Kanzlerkandidaten Martin Schulz zurück. Doch der Schulz-Zug hat an Fahrt verloren, aktuell könne man eher von einem gegenteiligen Effekt sprechen, verdeutlichte er dazu.

Die Nachfolge von Ursula Fritzsche hätte schon eine Wahlperiode früher geregelt werden können, damals war Becker aber noch zu sehr beruflich eingespannt. „Es braucht einen Motor, um die Aktivitäten im Verbandsgebiet, immerhin drei Städte und vier Kommunen, aufrecht zu erhalten. Und der ist nun gefunden“, so die Wermsdorferin über ihren Nachfolger.

Von Christian Kunze

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