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Oschatz Staub und Hitze: Die Hölle von Kleinböhla
Region Oschatz Staub und Hitze: Die Hölle von Kleinböhla
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11:43 01.09.2019
Das Ackerrace 2019 in Kleinböhla bot auch in diesem Jahr spannende Wettkämpfe. Sehen Sie auch ein Video unter www.lvz.de Quelle: Fotos: Hagen Rösner
Kleinböhla

Ackerrace 2019 wird als die Hölle von Kleinböhla in die Geschichte eingehen. Wer am vergangenen Sonnabend auf dem Rennacker an der Staatsstraße 24 dabei war, weiß was gemeint ist – eine gnadenlose Sonne, tonnenweise Staub sowie Maschinen und Fahrer, die bis an die Grenzen des Möglichen gehen mussten. Bei 34 Grad Hitze wurde im inzwischen altbekannten Rennmodus gefahren, in der Heckklasse und in der Serienklasse. Dabei entwickelten sich die Duelle zu echten Staubschlachten. Um die staubige Plage etwas in den Griff zu bekommen, hatte das Organisationsteam um Heino Wittig dafür gesorgt, dass in zeitlichen Abständen ein Wasserwagen die Startfläche etwas festigte.

Dichte Zuschauerreihe am Renngelände

Wer befürchtete, dass die ungewöhnlichen Spätsommertemperaturen dazu führen würden, dass weniger Zuschauer kommen, hatte sich getäuscht. Das Ackerrace hat sich in seiner siebenten Auflage bereits so in der Collm-Region und darüber hinaus etabliert, dass hunderte Gäste den Ring von Kleinböhla säumten. Die meisten Besucher waren auf die Witterungsbedingungen eingestellt, mit Sonnenbrille und Kopfbedeckung gewappnete. Familie Schirmer aus Wurzen war mit ihren beiden kleinen Söhnen angereist. „Für unsere Jungs ist das Rennen natürlich das absolute Spektakel. Wir haben sogar ein kleines Zelt mitgebracht und am Rande der Rennstrecke aufgebaut“, sagt Mario Schirmer.

Wie Familie Schirmer, so wurden auch die vielen anderen Zuschauer nicht enttäuscht. Immerhin gingen 70 Fahrer im Ring von Kleinböhla an den Start. Dieses große Fahrerlager erforderte von den Organisatoren höchstes Talent an Organisation und Timing. Weil fast unterbrochen Rennen angesagt waren, konnte es den Gästen nie langweilig werden. „Am spannenden ist es, wenn es auf der abwechslungsreichen Strecke zu Zweikämpfen kommt“, sagt Zuschauer Walter Strehl und hat seine Spiegelreflexkamera mit Teleobjektiv schussbereit umgehangen. An Fotomotiven mangelte es nicht, wenn die 12 Fahrer der Heckklasse und 58 Fahrer der Serienklasse ihre Runden drehten. Bei ihnen floss am Abend dann auch der Schampus reichlich, als die Sieger geehrt wurden. Viel Lob gab es für die Organisatoren nicht nur für die Ausrichtung der Rennen, sondern auch für die Bewirtschaftung. So standen den angereisten Zuschauern rund um die Uhr Parkplätze zur Verfügung. Teilweise waren die Gästefahrzeuge zwar mit einer dicken Staubschicht bedeckt, doch anders war es nicht zu erwarten gewesen. Auch die gastronomische Bewirtung stimmte. Denn bei der Hitze vom Wochenende flossen die Getränke reichlich.

Von Hagen Rösner

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