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Oschatz Superhirne beim Regionalwettbewerb Mathe an der Oschatzer Oberschule
Region Oschatz Superhirne beim Regionalwettbewerb Mathe an der Oschatzer Oberschule
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16:08 07.03.2019
53 Schüler aus den Regionen Oschatz und Torgau kämpften beim Regionalfinale um die höchste Punktzahl. Quelle: Foto: Hagen Rösner
Oschatz

„Die Aufgaben waren in diesem Jahr sehr anspruchsvoll und ich ziehe den Hut vor den jungen Menschen, die hier mit einer hohen Punktzahl abgeschlossen haben“, so lautet das Fazit von Günter Münz, Mathelehrer an der Härtwig-Schule, zum Regionalausscheid Mathematik der Oberschulen aus dem ehemaligen Kreis Torgau-Oschatz. Rauchende Köpfe und verzweifelte Schreie waren aus der Aula der Oschatzer Härtwig-Oberschule am Donnerstagvormittag nicht zu vernehmen. Stattdessen herrschte konzentrierte Ruhe, von Zeit zu Zeit raschelte das Papier eines Müsliriegels – wenn etwas Nervennahrung nötig wurde. Die Oberschulen Oschatz, Wermsdorf, Mügeln, Mockrehna und die Katharina-Bora-Oberschule Torgau hatten die besten Jugendlichen ihrer Schulausscheide nach Oschatz geschickt, um das Regionafinale zu bestehen.

Wettbewerb zum vierten Mal in Oschatz

„Genau 53 Schüler haben hier über den Aufgaben gebrütet“, sagt Günter Münz. Der Ausscheid fand für die Schüler der Klassen 5, 6, 7 und 8 statt. „Um hier an diesem Wettbewerb teilzunehmen, reicht es nicht nur, gut im Unterrichtsfach Mathematik zu sein, sondern man muss auch pfiffig sein, Zusammenhänge erkennen und logisches Denken unter Beweis stellen“, meint Münz, der schon drei Regionalausscheide in der Collm-Region organisierte und jetzt das Quartett voll machte.

Mathewettbewerb in Oschatz 2019 Quelle: Hagen Rösner

Unübersehbar dominierten beim Regionalfinale in Oschatz die Jungen die Tischreihen in der Aula der Härtwig-Oberschule. Dass Jungen mit der Mathematik offenbar besser umgehen können, ist die tägliche Erfahrung der Lehrer an der Härtwig-Oberschule. „Allgemein ist Mathematik ein Fach, das offenbar bei vielen Schülern und Schülerinnen nicht beliebt ist“, sagt die Oschatzer Schulleiterin Kerstin Wasiak aus Erfahrung. Das scheint auch nicht verwunderlich zu sein. Im Vergleich zu DDR-Zeiten ist die wöchentliche Stundenzahl für den Mathe-Unterricht erheblich gekürzt worden und auch im neuen Lehrplan ist wieder weniger vorgesehen.

Die Besten fahren zum Landesausscheid

Traditionell ist der Schirmherr des Regionalfinales der Oschatzer Oberbürgermeister Andreas Kretschmar. Der hatte als Vertretung den Mann der Zahlen aus dem Oschatzer Rathaus geschickt. Der Beigeordnete Jörg Bringewald jongliert für den städtischen Haushalt mit vielen Zahlen. Zu seinem Verhältnis zur Mathematik befragt, sagt er: „Um seine Kinder zu motivieren, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man zeigt ihnen seine Zeugnisse oder man verzichtet darauf. Ich gehöre letzterer Gruppe an“, schmunzelt Bringewald, der sich über die guten Ergebnisse beim Wettbewerb freut.

Auch Günter Münz freut sich, vor allem darüber, dass aus allen teilnehmenden Schulen Preisträger kommen. „Das ist nicht wie beim internationalen Wettbewerb, bei dem die Norweger das Siegerfeld dominieren“, sagt Münz. Die Schüler mit der höchsten Punktzahl haben sich für den Landeswettbewerb qualifiziert, der am 4. Juni in Chemnitz stattfinden wird.

Preisträger: Klasse 5: 1. Platz: Emil Zocher (Mockrehna), 2. Platz: Lucas Rädler (Mügeln) und Leni Wollny (Oschatz);

6. Klasse: 1. Platz: Björn Renner (Mockrehna), 2. Platz: Danny Buschmann (Oschatz), 3. Platz: Torben Sonntag (Torgau);

7. Klasse: 1. Platz Tim Stoppe (Mügeln), 2. Platz: Florian Loose (Mockrehna), 3. Platz: Lorenz Richter (Wermsdorf), Lucas Schumann (Oschatz), Tim Rothe (Torgau);

8. Klasse: 1. Platz: Felix Spehr (Mockrehna), 2. Platz Richard Colditz (Mügeln), 3. Platz: Robert Nollau (Oschatz);

Von Hagen Rösner

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