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Oschatz Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Oschatz und Seerhausen: Opfer ist ein Mann
Region Oschatz Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Oschatz und Seerhausen: Opfer ist ein Mann
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14:49 10.02.2020
Das ausgebrannte Auto nach dem Unfall bei Mautitz. Quelle: Foto: Frank Hörügel
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Mautitz

Tragischer Wochenstart auf der Bundesstraße 6 bei Mautitz: Bei einem Verkehrsunfall am Montag gegen 7.35 Uhr ist offenbar ein Mann mit dem Auto von der Fahrbahn abgekommen. Mit voller Wucht rammte das Fahrzeug einen Straßenbaum und brannte anschließend völlig aus.

Das Auto ist völlig ausgebrannt. Quelle: Frank Hörügel

Der Motor war durch den Aufprall in den Innenraum des Autos geschleudert worden, bei dem es sich um einen Mazda 6 handeln soll. Der Fahrer verstarb laut Einsatzleiter Stefan Hickhardt noch am Unfallort. Nach seinen Angaben war ein Notarzt aus Oschatz angefordert worden. Der musste sich nach Angaben von Peter Kunze, Schichtleiter der Freiwilligen Feuerwehr Riesa, um eine Augenzeugin kümmern, die hinter dem Unfallauto gefahren war und beim Anblick des brennenden Autos einen Schock erlitten hatte. Laut Kunze übernahmen es die Riesaer Kameraden, das Unfallopfer aus dem Auto zu schneiden. Die 16 Kameraden aus Riesa wurden von insgesamt zwölf Einsatzkräften der Feuerwehren Bloßwitz und Seerhausen unterstützt.

Gegen einen kräftigen Straßenbaum geprallt

Nach Angaben des Polizei-Einsatzleiters Hickhardt war das Unfallauto aus Richtung Oschatz gekommen und aus ungeklärter Ursache nach dem Abzweig in Richtung Mautitz und Bloßwitz – etwa 200 Meter von der Bahnbrücke Seerhausen entfernt – nach rechts von der Fahrbahn der Bundesstraße abgekommen und gegen einen kräftigen Straßenbaum geprallt.

Keine weiteren Unfallbeteiligten

Weitere Unfallbeteiligte habe es nicht gegeben, so der Polizeibeamte. Nummernschild und Fahrzeugtyp seien anfangs nicht identifizierbar gewesen. Der Streckenabschnitt der B 6 musste mehrere Stunden für die Ermittlungen der Polizei und die Bergung des Fahrzeug-Wracks gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Nebenstraßen umgeleitet.

Verkehrsunfalldienst ermittelt

Nach Angaben von Stefan Grohne, Pressesprecher der zuständigen Polizeidirektion Dresden, konnte die Sperrung der Bundesstraße um 12.15 Uhr wieder aufgehoben werden. Laut Grohne hat der Verkehrsunfalldienst die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Identität des Fahrers übernommen. Die Staatsanwaltschaft werde entscheiden, ob das Unfallopfer obduziert wird, sagte der Polizeisprecher auf OAZ-Anfrage. Eventuell werde die Polizei am Dienstag nähere Informationen zur Identität des Unfallopfers bekannt geben können.

Straßenabschnitt sorgt immer wieder für Unfallschlagzeilen

Der zu einem großen Teil schnurgerade Abschnitt der Bundesstraße 6 zwischen Oschatz und Seerhausen sorgt immer wieder für Unfall-Schlagzeilen. Besonders oft kracht es an den Abzweigen nach Ganzig und Reppen. Diese Kreuzung befindet sich nicht weit von der Stelle entfernt, an der es am Montag zu dem tödlichen Verkehrsunfall gekommen war. Erst am 16. Januar war in der Höhe der Abzweige nach Ganzig und Reppen ein 56 Jahre alter VW-Fahrer auf einen Traktor aufgefahren, der von einem 82-Jährigen gelenkt wurde. In dem Traktor saß außerdem ein zwölf Jahre altes Kind. Beide Insassen des Traktors mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Unfallkommission des Landkreises Nordsachsen plant nun, diese Stelle durch den Bau von Abbiegespuren zu entschärfen. Einen Zeitplan dafür gibt es noch nicht.

Von Frank Hörügel

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