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Oschatz Verbandsgebiet Döbeln-Oschatz: Trinkwasser-Kosten bleiben 2018 stabil
Region Oschatz Verbandsgebiet Döbeln-Oschatz: Trinkwasser-Kosten bleiben 2018 stabil
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00:19 21.12.2017
Wasseruhr..........ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Wasseruhr, fotografiert am 15.10.2013 in einem Haushalt in Brandenburg. Foto: Ralf Hirschberger/dpa (Zu dpa "Große Unterschiede bei Wasserpreis - Kartellamt für mehr Kontrollen" vom 30.06.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit Quelle: picture alliance / dpa
Sornzig

Bei der letzten Verbandsversammlung des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz im Jahre 2017 ging es am Montag ums große Geld. Im Kloster Marienthal in Sornzig zogen die Mitglieder Bilanz und stimmten über den Haushalt des kommenden Jahres ab.

Die gute Nachricht für alle Verbraucher zuerst: Die Entgelte bleiben 2018 unverändert. Pro Kubikmeter Trinkwasser fallen weiterhin 1,63 Euro an, hinzu kommt ein monatlicher Grundbetrag von 13,48 Euro.

Nitratbelastung bleibt unter Grenzwerten

Außerdem standen die Ergebnisse des Nitratmonitorings des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) auf der Tagesordnung. Über Modellrechnungen, die anhand neuer Grundwasseraufschlüsse in der Jahna-Aue und in Simselwitz durchgeführt wurden, kam das Ministerium zum Ergebnis, dass – auch wenn es sogenannte Hotspots gibt, in denen eine hohe Nitratbelastung vorliegt – die Grenzwerte nach wie vor nicht überschritten werden. Nichtsdestotrotz müsse die Lage weiterhin beobachtet werden, denn: „Das, was jetzt gemessen wird, ist vor 50 Jahren in die Erde gebracht worden“, so Verbands-Geschäftsführer Stephan Baillieu. Ziel werde deshalb sein, auch künftig um Verständnis bei den Landwirten zu werben und Einigungen zu erzielen, auch wenn die Besitzverhältnisse auf dem Land diesen Prozess sehr zeitaufwendig gestalten. In Simselwitz sei dies indes schon gelungen: In Bereichen mit kritischer Nitrat-Belastung werde hier künftig keine Düngung mehr erfolgen.

5 Millionen Euro für neue Projekte in 2018

Auch das Resümee des Geschäftsjahres 2017 fiel positiv aus: Trotz abnehmender Einwohnerzahlen im Verbandsgebiet blieb die Anzahl der Kunden stabil. Der Trinkwasserabsatz sei sogar leicht gestiegen, was vor allem den gewerblichen Abnehmern zu verdanken sei.

Investiert hat der Verband in diesem Jahr in Summe rund 4,5 Millionen Euro, unter anderem in eine Erneuerung der Trinkwasserleitung zwischen den Hochbehältern Klinge und Goldene Höhe, in die Erneuerung der Netze in Brösen, Otzdorf und Markritz sowie in die Sanierung störanfälliger Leitungen in Döbeln und Oschatz. Die ursprünglich angesetzte Investitionssumme von 5,9 Millionen Euro wurde dabei um etwa 20 Prozent unterschritten, weshalb einige Projekte ins kommende Jahr übernommen werden. Hier sind zusätzlich neue Maßnahmen in Höhe von weiteren 4,9 Millionen Euro angesetzt. Unter anderem sollen die Hochbehälter in Hartha und Holländer saniert und – im Zusammenhang mit Straßenbauarbeiten in Döbeln, Keuern, Oschatz und Dahlen – Baumaßnahmen an Trinkwasserleitungen durchgeführt werden. Zudem soll der Betrieb des Hochbehälters Großweitzschen eingestellt werden.

Von Christian Neffe

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