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Oschatz Vorträge zu neuen Therapien
Region Oschatz Vorträge zu neuen Therapien
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17:55 31.05.2019
Oberarzt Dr. Sven Ehrlich informiert die Besucher der Veranstaltung zum Welt_Multi-Sklerose-Tag über neue Therapien. Quelle: Foto: Axel Kaminski
Wermsdorf

Rund 240 000 Menschen leiden in Deutschland an Multipler Sklerose (MS). Aktuelle Ergebnisse der Forschung zu dieser Krankheit sowie die Aufklärung über sie stellt der Welt-MS-Tag in den Mittelpunkt.

Das Fachkrankenhaus Hubertusburg veranstaltete aus diesem Anlass am Dienstag eine Informationsveranstaltung für Betroffene, deren Angehörige, Pflegende und sonstige Interessierte. Rund 80 Gäste waren dieser Einladung gefolgt.

Der Welt-MS-Tag stand in diesem Jahr unter dem Motto „Keiner sieht’s. Einer spürt’s. Multiple Sklerose – Vieles ist unsichtbar“. Doreen Herzog, Psychologin am Fachkrankenhaus Hubertusburg, widmete sich in ihrem Vortrag den neurokognitiven Symptomen der Krankheit. Sie betonte, dass ein offener Umgang mit MS wichtig sei, damit das Umfeld der Erkrankten Leistungseinschränkungen richtig einordnen kann. Doreen Herzog betonte, dass chronische Erschöpfung, Depressionen und Störungen von Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistungen oft zu den Symptomen der Krankheit gehören. Vieles davon sei für den Außenstehenden nicht erkennbar und einiges könne auch nicht direkt gemessen werden. So paradox es klinge, seien die besten Mittel dagegen Sport und Bewegung – natürlich in einem den Möglichkeiten angepassten Umfang. Die Psychologin verwies auch auf die Bedeutung eines Tagesrhythmus einem guten Mix aus Anspannung und Entspannung.

Weitere Redner beschäftigten sich bei dieser Veranstaltung mit neuen Therapieformen und Medikamenten. Dr. Reinhard Dachsel ordnete zum Beispiel das Rauchen und den übermäßigen Verzehr von Kochsalz und langkettigen Fettsäuren als Risikofaktoren ein und schilderte die schützenden Effekte von Vitamin D. Er betonte jedoch auch, dass Vitamin D-Gaben als alleinige Therapie nicht geeignet seien.

Von Axel Kaminski

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