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Oschatz „Wir werden trotzdem hart für die Region Torgau-Oschatz arbeiten“
Region Oschatz „Wir werden trotzdem hart für die Region Torgau-Oschatz arbeiten“
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15:47 02.09.2019
Marian Wendt (CDU) stand 2017 bei der Bundestagswahl selbst auf dem Prüfstand des Wählers. Und konnte das Direktmandat holen. Jetzt spricht er über den verlorenen Landtagssitz in Nordsachsen 3. Quelle: Hagen Rösner
Oschatz

Der Wahlkreis Nordsachsen 3 entsendet erstmals seit der Einrichtung 1994 keinen CDU-Direktkandidaten in das Landesparlament nach Dresden. Bisher hatte Frank Kupfer bei jeder Wahl das Mandat errungen. Aus gesundheitlichen Gründen kandidierte Kupfer jetzt nicht mehr. Am Sonntagabend holte Gudrun Petzold von der AfD das Mandat und verwies damit den CDU-Kandidaten Bernd Merbitz in die Schranken. Wir sprachen dazu mit den Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Marian Wendt.

Herr Wendt, von drei möglichen Direktkandidaten ziehen zwei mit einem CDU-Ticket in den Landtag. Nordsachsen 3 ging für die CDU verloren. Schmerzt das?

Auf jeden Fall. Jeder Sitz im Landtag zählt. Dass Bernd Merbitz sich nicht durchsetzen konnte, hat sicherlich viele Gründe. Wir werden uns darüber im Vorstand des nordsächsischen Kreisverbandes austauschen.

Wäre möglicherweise Christiane Schenderlein die bessere Kandidatin für den Wahlkreis gewesen?

Ich möchte erst einmal Frau Schenderlein gratulieren, sie hat ja den Einzug in den Landtag über die Landesliste geschafft. Sie wird voraussichtlich auch die Region Torgau-Oschatz als Betreuungswahlkreis übernehmen. Wer der bessere Direktkandidat gewesen wäre, darüber kann man jetzt spekulieren, aber das bringt uns nicht weiter. Die CDU ist eine demokratische Partei. Das basisdemokratische Prinzip gilt bei der Nominierung der Kandidaten und auch bei der Wahl der Kandidaten. Da gab es zwar eine knappe, aber eindeutige Mehrheit für Bernd Merbitz.

Die Zahlen von Sonntagabend verraten, dass viele Wähler zwar ihre Zweitstimme der CDU gaben. Die Erststimme für Bernd Merbitz aber verweigerten. Ist das nicht ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Merbitz nicht der richtige Kandidat war?

So kann man die Zahlen sicherlich interpretieren. Es ist uns leider nicht gelungen, mit ihm das Direktmandat wieder zu gewinnen. Wir als CDU wollen mit Michael Kretschmer Sachsen in eine gute Zukunft bringen. Leider konnten wir diese Idee mit Bernd Merbitz nicht ganz auch auf den Wahlkreis übertragen. Die Gründe sind vielfältig und bei jedem Wähler anders. Fakt ist für mich, dass wir hart für unsere Region arbeiten werden, um das Direktmandat bei der nächsten Wahl wieder zu holen. Denn es geht nicht um die Partei, sondern um die beste Entwicklung für Torgau-Oschatz.

Von Hagen Rösner

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