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Polizeiticker Bade-Schock für Dresdner Familie: Plötzlich treibt das Camping-Boot ab
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Bade-Schock für Dresdner Familie: Plötzlich treibt das Camping-Boot ab

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09:25 13.07.2021
Auf solch einem Watercamper machte eine Dresdner Familie Urlaub. Symbolbild.
Auf solch einem Watercamper machte eine Dresdner Familie Urlaub. Symbolbild. Quelle: Jens Büttner/dpa
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Silz

Ein plötzlich aufziehendes Gewitter hat Bootsurlaubern mit ihrem schwimmenden Wohnwagen an der Mecklenburgischen Seenplatte einen Schrecken und Rettern einen Einsatz mit Happy End beschert. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag berichtete, riss eine Sturmböe am Montag das Hausboot einer Familie aus Sachsen am Ufer des Fleesensees bei Silz los, als der Bootsführer mit seiner Tochter baden war. Die allein mit dem sogenannten Watercamper - einem Campinganhänger auf einem Schwimmponton - abtreibende 40-jährige Frau habe nicht weiter gewusst und einen Notruf abgesetzt.

Trotz Schock-Erlebnis: Familie setzt Urlaub fort

Der 44-jährige Schiffsführer aus Sachsen wollte das Hausboot schwimmend erreichen, musste wegen des Sturms aber umkehren. Rettungskräfte kamen mit drei Booten. Sie konnten die Frau auf dem Camping-Boot beruhigen. Kurz danach traf der Bootsführer mit der Tochter auf einem anderen Boot vom Zeltplatz kommend ein.

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Nach Angaben der Polizei setzte die Familie aus Dresden ihren Bootsurlaub trotz des Schreckens fort. Die Beamten wiesen generell darauf hin, dass Hausboote mit großer Windangriffsfläche bei aufkommenden Gewittern möglichst fest in der Ufernähe verankert werden sollten.

Von RND/dpa