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Polizeiticker Betrunkenes Paar verursacht Explosion und Feuer in Markkleeberger Wohnhaus
Region Polizeiticker Betrunkenes Paar verursacht Explosion und Feuer in Markkleeberger Wohnhaus
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16:30 14.10.2019
In Markkleeberg kam es am Sonntagabend zu einem Brand. (Symbolbild) Quelle: dpa
Markkleeberg

Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Markkleeberg sind sieben Menschen verletzt worden. Laut Leipziger Polizei hatten ein 50-Jähriger und seine 41 Jahre alte Lebensgefährtin am Sonntagabend versucht, mittels eines Campingkochers Essen zuzubereiten. Dabei kam es zu einer Explosion, wodurch die Küche in Brand geriet. Bei beiden Personen wurden später Alkoholwerte von rund 3,50 Promille festgestellt.

Beim Versuch, die Flammen zu löschen, verletzte sich die 41-Jährige an der Hand. Anschließend lief sie nach draußen, um die anderen Mieter zu warnen. Die Feuerwehr – darunter Kameraden aus Markkleeberg-West, Wachau, Gaschwitz und Leipzig – evakuierte sieben Personen. Sechs von ihnen – darunter ein vier und ein sieben Jahre altes Kind – kamen wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die betroffene Wohnung wurde gelöscht und versiegelt.

Die kriminaltechnischen Untersuchungen dauern an. Wer genau den Brand versuchte, steht noch nicht fest: Die 41-Jährige und der 50-Jährige machten jeweils den anderen dafür verantwortlich.

Weiterer Brand in der Nacht

Zu einem weiteren Brand kam es ebenfalls in Markkleeberg in den späten Nachtstunden. Kurz nach 1 Uhr wurde ein Paar in einem Einfamilienhaus laut Polizei vom Rauchmelder geweckt und verließ das Haus. Die Feuerwehr löschte die Flammen, die sich im Wohnzimmer ausgebreitet hatten. Das Haus sei derzeit unbewohnbar, hieß es. Die Bewohner blieben unverletzt. Ob ein technischer Defekt oder fahrlässige Brandstiftung die Ursache des Feuers war, konnte noch nicht geklärt werden.

Hinweis: Entgegen erster Informationen sind laut einer Mitteilung der Polizei beim ersten Vorfall nicht acht, wie es in einer früheren Fassung hieß, sondern sieben Personen verletzt worden.

Von fbu/CN

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