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Polizeiticker G-20 Bilanz für Sachsen: 22 Polizisten verletzt - 40.000 Euro Schaden
Region Polizeiticker G-20 Bilanz für Sachsen: 22 Polizisten verletzt - 40.000 Euro Schaden
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17:35 09.08.2017
Innenminister Markus Ulbig (links) spricht mit Polizisten der Bereitschaftspolizei, welche beim G20-Gipfel im Einsatz waren. (Archivbild) Quelle: Christian Modla
Dresden

Die Krawalle beim G20-Gipfel im Juli in Hamburg kommen auch Sachsen teuer zu stehen. 22 Polizisten aus dem Freistaat wurden bei den von Linksextremen angezettelten Exzessen verletzt. Mindestens 40.000 Euro Sachschaden entstand an Polizeifahrzeugen aus Sachsen und der Ausrüstung der Beamten. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Carsten Hütter hervor. Zur Absicherung des G20-Gipfels waren 657 sächsische Polizisten in Hamburg dabei.

Die Verletzungen Betroffener reichen von Prellungen, Quetschungen und Schnittverletzungen bis hin zu Kreislaufschwäche und Schädel-Hirn-Trauma. Die Beamten seien mit Glasflaschen und Steinen beworfen worden, hieß es. Auch "zeitweiliger Erschöpfungszustand" wird in der Antwort des Innenministeriums als Ursache von Verletzungen genannt. AfD-Politiker Hütter forderte die Behörden auf, den "Kuschelkurs mit linken Gewalttätern" endlich zu beenden.

LVZ

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