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Polizeiticker Kilometerlanger Stau: Kleinbus und Pkw kollidieren auf A14 bei Beiersdorf mit Brummi
Region Polizeiticker Kilometerlanger Stau: Kleinbus und Pkw kollidieren auf A14 bei Beiersdorf mit Brummi
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07:14 05.11.2019
Von dem am Unfall beteiligten Pkw Ford bleibt nur ein Hufen Schrott übrig. Quelle: Frank Schmidt
Grimma

Ein Lkw-Unfall hat am Montagabend den Verkehr auf der A14 zwischen Grimma und Klinga in Richtung Leipzig ausgebremst. Neben einem Sattelauflieger mit polnischem Kennzeichen waren an dem Unfall ein polnischer Kleinbus Opel sowie ein Ford Combi mit Leipziger Kennzeichen beteiligte. Zwei Personen wurden leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Feuerwehr stößt auf Trümmerfeld

Die gegen 20 Uhr zum Einsatz gekommenen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Grimma stießen in Höhe Beiersdorf auf ein Trümmerfeld. Auf einer Länge von etwa 100 Metern lagen Fahrzeugteile verteilt. Das sei damit zu erklären, so Pressesprecher der Feuerwehr Grimma, Thomas Knoblich, dass ein oder gar zwei Fahrzeuge aus bislang ungeklärter Ursache bei einer ersten Kollision zunächst die Mittelleitplanken touchierten, dann auf die rechte Fahrspur geraten waren, bevor es für beide Autos zum Zusammenstoß mit dem Brummi kam.

Von dem am Unfall beteiligten Pkw Ford bleibt nur ein Hufen Schrott übrig. Quelle: Frank Schmidt

Erst besagte 100 Meter weiter kam der Unfallknaul zum Stehen. Während der Kleinbus in Höhe der Lkw-Zugmaschine in normaler Fahrtrichtung zum Stillstand kam, machte der Ford eine Drehung um 180 Grad und klebte entgegen seiner ursprünglichen Fahrtrichtung buchstäblich am linken Heckteil des Aufliegers. Durch diese Unfallkonstellation wurden vor allem die rechte Fahrspur sowie die Standspur blockiert. Dennoch kam es zur Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Leipzig, was für einen kilometerlangen Rückstau sorgte.

Nach einer Stunde erst ist eine Spur besenrein

Nach gut einer Stunde gelang es den Einsatzkräften zumindest, die Überholspur besenrein zu bekommen. Erst dann wurde der Verkehr einspurig am Unfallort vorbeigeführt. Konnte der am Unfall beteiligte Brummi aus eigener Kraft die Fahrt fortsetzen, hatten Kleinbus und Pkw per Huckepack die Autobahn verlassen. Dafür musste jedoch der Abschleppdienst zweimal ausrücken, da beide Fahrzeuge auf einmal nicht zu schultern waren.

Durch den Unfall bildet sich ein kilometerlanger Rückstau, der den Autofahrern bis zu zwei Stunden Verzögerung aufbürdet. Quelle: Frank Schmidt

Die Unfallaufnahme sowie die Aufräumarbeiten samt Beseitigung ausgelaufener Betriebsstoffe und der Abtransport der Wracks hatten sich bis etwa 23 Uhr hingezogen. Solange musste der Autoverkehr auf der A14 in Richtung Leipzig unter den Unfallfolgen leiden.

Von Frank Schmidt

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