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Polizeiticker Tod zweier Kinder in Sachsen-Anhalt: Ermittlungen dauern an
Region Polizeiticker Tod zweier Kinder in Sachsen-Anhalt: Ermittlungen dauern an
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21:42 14.04.2020
Nach dem Tod zweier Kinder in Sachsen-Anhalt dauern die Ermittlungen zu den Umständen an. Am Samstag war ein Vierjähriger von einem Intercity-Zug erfasst worden, am Sonntag wurde ein Zweijähriger tot in einem Gartenteich gefunden. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Wittenberg/Gardelegen

Nach dem Tod zweier Kinder in Sachsen-Anhalt dauern die Ermittlungen zu den Umständen an. Am Samstag war ein Vierjähriger in Garadelegen von einem Intercity-Zug erfasst und getötet worden. Man gehe weiter von einem tragischen Unfall aus, sagte ein Sprecher des Polizeireviers Salzwedel am Dienstag. Die Eltern des Jungen stünden unter Schock. Der von Wolfsburg in Richtung Stendal fahrende Zug hatte das Kind aus Gardelegen laut Polizei etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof Gardelegen erfasst. Der Vierjährige war an der Unfallstelle an den Folgen des Zusammenstoßes gestorben.  

Am Sonntag war ein Zweijähriger in einem Gartenteich gestorben. Auch hier wird weiterhin ermittelt, was genau am Ostersonntag auf dem Grundstück in Lutherstadt Wittenberg geschehen ist. Es gehe darum zu erfahren, wer zu welchem Zeitpunkt wo genau gewesen ist, sagte eine Sprecherin der Polizei in Dessau-Roßlau am Dienstag. Ob der Junge obduziert werde, entscheide die Staatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft sei schon am Unglückstag einbezogen gewesen. Den Eltern des Kindes sei seelsorgerische Betreuung angeboten worden, hieß es. 

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Familienangehörige hatten am Ostersonntagvormittag den kleinen Jungen in einem Gartenteich entdeckt. Sie hätten ihn aus dem Wasser geholt und sofort reanimiert - vergebens. Auch die nach wenigen Minuten eintreffenden Rettungskräfte konnten den Zweijährigen nicht wiederbeleben. Alles deute nach ersten Erkenntnissen auf einen tragischen Unfall hin, hieß es.

von dpa