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Polizeiticker Weltkriegsbombe im Tagebau bei Pödelwitz kontrolliert gesprengt
Region Polizeiticker Weltkriegsbombe im Tagebau bei Pödelwitz kontrolliert gesprengt
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13:41 09.02.2020
Im Leipziger Süden bei Groitzsch ist am Sonntag eine Weltkriegsbombe gesprengt worden, die am Sonnabend gefunden worden war. (Symbolbild) Quelle: Friso Gentsch/dpa
Groitzsch/Pödelwitz

Im Tagebau Vereinigtes Schleenhain südlich von Leipzig ist am Sonntagmittag Kriegsmunition gesprengt worden. Dabei handelte es sich um eine 125-Kilogramm-Fliegerbombe englischer Bauart aus dem zweiten Weltkrieg, teilte die Polizeidirektion Leipzig im Anschluss mit. Der Sperrkreis hatte einen Radius von 800 Meter, der komplett im Abbaugelände zwischen den Ortslagen Pödelwitz (Stadt Groitzsch) und Kieritzsch (Gemeinde Neukieritzsch) lag. Anwohner und Verkehrswege waren deshalb nicht betroffen, sodass es auch keine Evakuierung gab. 

Mibrag-Kollegen finden Bombe bei Abraumarbeiten

Die Bombe war bereits am Sonnabend gegen 12.30 Uhr bei Abraumarbeiten von Mitarbeitern des Bergbauunternehmens Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (Mibrag) gefunden worden. Sie soll auf dem Förderband eines Großgerätes in 15 Meter Höhe entdeckt worden sein, weil der Metalldetektor angeschlagen hatte, erfuhr die LVZ aus Feuerwehrkreisen. Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Polizei Sachsen waren am Nachmittag vor Ort und untersuchten den Fund. Eine Entschärfung sei nicht möglich gewesen, sodass die Bombe gesprengt werden musste. Allerdings wurde das aufgrund der eintretenden Dunkelheit auf den Sonntag verlegt.

Fliegerbombe auf freien Tagebaubereich gebracht

Vorbereitungen dafür wurden aber noch getroffen. Der große Sprengsatz wurde mit einem Kran heruntergeladen und dann auf einen freien Bereich im Tagebaugelände gefahren. Zudem wurden Feuerwehren der Umgebung, die schon am Nachmittag alarmiert worden waren, für den nächsten Morgen zu den Mibrag-Tagesanlagen Pödelwitz bestellt. Die Fliegerbombe musste mit Erde und Wassertanks bedeckt werden, wobei die Kameraden für die Wasserbefüllung sorgten. 

Sprengung ohne Probleme erfolgt

Am Sonntag, 12.08 Uhr, erfolgte die Sprengung. Es kam hierbei zu keinen Zwischenfällen, teilte die Polizei mit. Eine Gefährdung der Öffentlichkeit hatte nicht bestanden, deshalb waren auch keine Behinderungen für sie erforderlich gewesen. Von außerhalb des Sperrkreises, den auch die Feuerwehren verlassen musste, waren laut Kameraden kein Blick auf die und damit auch kein Foto von der Detonation möglich gewesen. Lediglich eine Wärmebildkamera hatte etwas eingefangen.

Von okz/fbu/dpa

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