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Schkeuditz Plan für neue Schkeuditzer Kita vorgestellt
Region Schkeuditz Plan für neue Schkeuditzer Kita vorgestellt
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07:31 21.02.2019
Konkrete Pläne: So soll die neue Kita in der Käthe-Kollwitz-Straße in Schkeuditz einmal aussehen. Rechts ist der erste – eingeschossige – Bauabschnitt zu sehen, links der zweite. Quelle: Grafik
Schkeuditz

Nun wird es also konkret: Die Baustelleneinrichtung steht bereits, im Stadtrat wurden jüngst die Pläne für die neue Kita in der Käthe-Kollwitz-Straße in Schkeuditz vorgestellt. Zudem wurde die Trägerschaft für die Einrichtung einstimmig an die Diakonie vergeben.

„Wir sind mitten in der heißen Phase der Ausschreibung und Vergabe der Lose“, erläuterte Oberbürgermeister Rayk Bergner (CDU) den anwesenden Stadträten und Bürgern. Der erste Bauabschnitt mit Zugang von der Käthe-Kollwitz-Straße soll eingeschossig werden und bis zu 60 Kindern in Misch- und kleinen Krippengruppen Platz geben. Im geplanten zweiten Bauabschnitt an der Rudolf-Breitscheid-Straße sollen dann in zwei Geschossen vorwiegend Kindergartenkinder untergebracht werden, wie Annett Öser aus dem Sachgebiet Hochbau erklärte. Insgesamt wird der Kindergarten eine Kapazität von 150 Plätzen haben.

„Über einen barrierefreien Zugang gelangen die Eltern in die Kita“, so Öser. Im Eingangsbereich werde es einen Kinderwagen-Raum geben, zudem seien Extra-Personalräume für die Küchenangestellten vorgesehen. Die Gruppenräume sind zur Terrassenseite, von wo aus die Kinder auch in den Garten gelangen. „Farblich ist das Konzept für innen noch nicht klar“, so Öser. „Da stimmen wir uns dann mit dem Träger ab.“ Konkreter ist es da schon außen. „Die Fassade wird aus Wasserzementplatten in verschiedenen Grüntönen entstehen“, erläuterte die Verwaltungsmitarbeiterin. Große Fenster sollen für ausreichend Licht sorgen. „Das Gebäude wird natürlich deutlich kleiner als die Umgebungsbebauung“, sagte Öser. Um für den nötigen Schallschutz zu sorgen, sei der zweite Bauabschnitt zweigeschossig geplant worden.

Bereits im Vorfeld hatte es unter den Bürgern Diskussionen über den Standort für die neue Kita gegeben (die LVZ berichtete). Unter mehreren Optionen sei dies die optimalste gewesen, versicherten der Oberbürgermeister und die Stadträte. „Ist denn auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach geplant?“, wollte Stadtrat Wolfgang Händler (CDU) wissen. Diese werde für den zweiten Bauabschnitt in Betracht gezogen, derzeit sei sie aber nicht geplant, antwortete Bergner.

Eine mögliche Erweiterung des zweiten Bauabschnittes führte Stadträtin Evelyn Hütel (Bündnis 90/Die Grünen) ins Feld. „Dafür reichen die Freiflächen nicht aus“, entgegnete Planerin Öser. Und Bergner ergänzte: „Eine Kapazität von 150 Kindern ist schon die Grenze. Zum Wohle der Kinder, Erzieher und Anwohner ist keine Erweiterung geplant.“

Um die Parkplatzsituation sorgte sich hingegen Stadträtin Bärbel Kinski (Freie Wähler). „Die Käthe-Kollwitz-Straße ist ja jetzt schon immer dicht“, sagte sie. Es werde eine Erweiterung der Plätze in der Goethestraße geben, so Bürgermeister Lothar Dornbusch. „Bis zu 15 Parkflächen werden da entstehen.“ Damit sei allerdings nicht das Problem an der Kita gelöst, erwiderte Stadtrat Dieter Schöne (SPD). Und auch die anwesenden Bürger warfen ein, dass morgens und nachmittags etwa 80 Prozent der Kinder gleichzeitig mit dem Auto gebracht und abgeholt werden. „Es wird dennoch keinen McDrive geben, über den die Eltern die Kinder an der Kita abgeben können“, so Dornbusch.

In Sachen Träger hat sich das Diakonische Werk Delitzsch/Eilenburg durchgesetzt. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, habe es auf eine europaweite Ausschreibung zunächst kein Angebot gegeben. In persönlichen Gesprächen seien sechs Kindertagesstättenträger zu einem Verhandlungsverfahren eingeladen worden. Zwei hätten danach die vollständigen Bewerbungsunterlagen eingereicht – neben der Diakonie auch das Deutsche Rote Kreuz Leipzig-Land.

Von Linda Polenz

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